Kitzingen
Gute Nachricht: Die Parkplätze am Kitzinger Bleichwasen werden schöner – und bleiben kostenlos
Der Schotterparkplatz am Etwashäuser Bleichwasen, der 2011 als Provisorium für die Kleine Landesgartenschau entstand, soll befestigt werden.
Der Schotterparkplatz am Etwashäuser Bleichwasen, der 2011 als Provisorium für die Kleine Landesgartenschau entstand, soll befestigt werden.
Ralf Dieter
Kitzingen – Der Kitzinger Stadtrat behandelte in seiner jüngsten Sitzung unter anderen folgende Themen:

Der Schotterparkplatz am Bleichwasen im Stadtteil Etwashausen, vor den Toren der Altstadt, soll bekanntermaßen saniert werden. "245 schöne Parkplätze und drei Behinderten-Parkplätze" werden dort entstehen, sagte Bianca Buck vom Bauamt im Stadtrat. Das Schönste: Die Stellfläche, die viele Pendler nutzen, bleibt weiterhin kostenlos.

Aus Energiespargründen hat der Stadtrat beschlossen, die Temperaturen in den öffentlichen Gebäuden abzusenken. Es gilt in der Heizperiode: 16 Grad Celsius in Sporthallen, 19 Grad in Verwaltungsgebäuden, 20 Grad in Schulen und Kindergärten der Stadt Kitzingen. Die Stadtverwaltung hat die erwartete Energieeinsparung auf rund 300.000 Kilowattstunden hochgerechnet. Das entspricht etwa acht Prozent des Jahresverbrauchs. Dazu gehört auch, dass die Stadt sich verpflichtet, nachhaltig mit funktionalem und gestalterischem Licht umzugehen.

Krippe im alten Schulhaus kostet 2,2 Millionen Euro

Der Kindergarten Hohenfeld erhält nun auch eine Kinderkrippe. Auf dem Gelände des Kindergartens steht das ehemalige Schulhaus, das dafür umgebaut wird. Kosten: 2,2 Millionen Euro. Bei der Barrierefreiheit sind im Bestandsgebäude Kompromisse vorgesehen, allerdings wird der Höhenversatz zwischen Kindergarten und Krippe durch eine Treppe samt Treppenlift überwunden.  Lediglich die Personalräume werden nicht barrierefrei sein, informierte die Stadtverwaltung. Sanierung und Umbau des alten Schulhauses sollen im Herbst 2023 starten und ein Jahr später beendet sein.

Der Anschluss der Gemeinde Wiesenbronn an die Kitzinger Kläranlage kann weiterverfolgt werden. Beide Kommunen haben dafür ihr Einverständnis erklärt. Nach dem Anschluss von Großlangheim, Wiesenbronn und Michelfeld sollen keine weiteren Kommunen mehr dazukommen, weil dann die Kapazität der Kitzinger Kläranlage an Grenzen kommt und zugleich eine Erweiterung im Überschwemmungsgebiet des Mains nicht möglich ist.

Auf Antrag der Diakonie und des Caritasverbands gewährt der Stadtrat für die Jahre 2023 bis 2025 jeweils einen Zuschuss in Höhe von 18.000 Euro für die Fachstelle für pflegende Angehörige mit Demenz-Servicestelle.