Kitzingen
LED-Stripes statt LED-Glühbirnen: Aus dem Kitzinger Marktturm wird Bayerns größte Adventskerze
Michael Kleinschroth und ein Mitarbeiter zeigen die neuen LED-Stripes, die am Dach des Marktturmes angebracht werden.
Michael Kleinschroth und ein Mitarbeiter zeigen die neuen LED-Stripes, die am Dach des Marktturmes angebracht werden.
Foto: Ralf Dieter
Der Marktturm am Kitzinger Marktplatz verwandelt sich ab Freitag, 25. November, wieder in Bayerns größte Adventskerze.
Der Marktturm am Kitzinger Marktplatz verwandelt sich ab Freitag, 25. November, wieder in Bayerns größte Adventskerze.
Foto: Ralf Dieter
Kitzingen – Die Adventszeit rückt näher. Ein sichtbarer Beweis sind Jahr für Jahr die Installationsarbeiten für die größte Adventskerze Bayerns.

Am Kitzinger Marktplatz waren am Montagvormittag wieder die Elektriker am Werk und haben auf rund 40 Meter Höhe die vier Gestelle angebracht, an denen ganz moderne Leuchtketten angebracht werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Kitzingen, der folgende Informationen entnommen sind.

„Wir stellen von LED-Glühbirnen auf LED-Stripes um“, erklärt Elektromeister Michael Kleinschroth. Die insgesamt acht Stripes sind wasserdicht, verbrauchen weniger Strom und imitieren dank ihrer Blinkfunktion den flackernden Schein einer echten Kerze.

Vormittags bleibt das Licht aus

Die Adventskerze wird in diesem Jahr zum ersten Mal am Freitag, 25. November, um 18 Uhr "entzündet". Die rote Beleuchtung des Turmes erfolgt mit LED-Strahlern. Die Kerze "brennt" dann bis einschließlich 6. Januar. Aus Spargründen wird die Weihnachtsbeleuchtung in Kitzingen in diesem Jahr nur noch von 16 bis 21 Uhr angemacht. An den Vormittagen nicht mehr. Die Lichterketten am Rathaus und in der Stadt sind alle auf LED-Beleuchtung umgestellt. Der Energieverbrauch für die Adventskerze liegt dank der Einsparmaßnahmen deutlich unter den 350 KwH vom letzten Jahr. Zum Vergleich: Eine vierköpfige Familie braucht durchschnittlich 4000 kwh pro Jahr.