Kitzingen
Vermeintliche Weitergabe von Drogen an Jugendliche entpuppt sich vor Gericht als Racheakt einer Frau
Wegen Rauschgiftbesitzes und Beihilfe zum Handel mit den Drogen ist ein 20-Jähriger nach dem Jugendstrafrecht vor dem Amtsgericht Bad Kissingen verurteilt worden.  Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa
Foto: Daniel Karmann
F-Signet von Siegfried Sebelka Fränkischer Tag
Kitzingen – Angeklagt war der Mann wegen der Weitergabe von Drogen an zwei Jugendliche, herausgekommen ist vor dem Schöffengericht etwas ganz anderes. Und eine Vorgeschichte.

Mit einem "Freispruch erster Klasse", wie es sein Verteidiger formulierte, hat ein 45-Jähriger das Amtsgericht Kitzingen verlassen. Dem Mann war vorgeworfen worden, zwei Jugendlichen einen Joint zum Rauchen gegeben haben.Die Weitergabe von Drogen an Minderjährige ist ein Verbrechen. Die Mindeststrafe beträgt ein Jahr. Die Staatsanwältin hatte eine 15-monatige Bewährungsstrafe gefordert. Das Schöffengericht kam zu dem vom Verteidiger geforderten Freispruch.

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