Gericht
Versuchte Nötigung oder harmloses Hupen auf der A3?
Mit Hupe und Lichthupe soll ein Lkw-Fahrer auf der Autobahn ein anderes Fahrzeug bedrängt und genötigt haben (Symbolbild). Deshalb saß er nun vor Gericht.
Marcus Führer, dpa
F-Signet von Siegfried Sebelka Fränkischer Tag
Kitzingen – Wer auf der Autobahn ein anderes Fahrzeug anhupt, sollte sich vorsehen. Manchmal wird er dabei von der Polizei gefilmt – und landet vor dem Kitzinger Amtsgericht.

Weil er einen Kleinwagen in einer der vielen Baustellen auf der A3 auf Trab bringen wollte, setzte ein Lkw-Fahrer Hupe und Lichthupe ein. Erfolg hatte er damit nicht. Er kam nicht schneller vorwärts, dafür hatte er ein Problem. Da er die nächtliche Aktion unter den Augen einer Polizeistreife beging, wurde gegen ihn ein Verfahren wegen versuchter Nötigung eingeleitet.Das Ergebnis: ein Strafbefehl. 1500 Euro (30 Tagessätze zu 50 Euro) sollte der Berufskraftfahrer zahlen. Dazu kam ein Fahrverbot von einem Monat.

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