Großeinsatz
Scheune brennt mitten in Kehlbach nieder
Mitten in Kehlbach geriet eine Scheune in Brand. Die Feuerwehren waren sofort zur Stelle.
Mitten in Kehlbach geriet eine Scheune in Brand. Die Feuerwehren waren sofort zur Stelle.
Foto: Manfred Suffa
Marco Meißner von Marco Meißner Fränkischer Tag
Kehlbach – Im Ortskern von Kehlbach geriet eine Scheune in Brand. Der Sachschaden ist beträchtlich. Die Suche nach der Ursache läuft.

Gleich 13 Feuerwehren aus dem Landkreis Kronach und dem benachbarten Thüringen sorgten dafür, dass sich aus dem Brand einer Scheune in Kehlbach nichts Schlimmeres entwickelte. Direkt im Ortskern hatte das Gebäude, in dem Stroh eingelagert war, am späten Sonntagvormittag Feuer gefangen.

Zahlreiche Hilfskräfte waren zur Brandbekämpfung und Versorgung der Patienten vor Ort.
Zahlreiche Hilfskräfte waren zur Brandbekämpfung und Versorgung der Patienten vor Ort.
Foto: Manfred Suffa

Gegen 11 Uhr wurde der Brand nach erster Auskunft der Polizeiinspektion Ludwigsstadt gemeldet. Daraufhin rückte ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten aus. Die Wehren aus Kehlbach, Steinbach am Wald, Kleintettau, Wurzbach, Buchbach, Tettau, Ludwigsstadt, Windheim, Langenau, Hirschfeld, Pressig, Förtschendorf und Rothenkirchen waren vor Ort. Flankiert wurde ihr Einsatz von Kräften des THW, des BRK- und des ASB-Rettungsdienstes, der Polizei, des Landratsamtes, der Notfallseelsorge und des Bayernwerks. Auch Landrat Klaus Löffler machte sich ein Bild vom Engagement der Helfer, die das Feuer glücklicherweise schnell in den Griff bekamen.

Eine Rauchsäule  stieg über Kehlbach auf.
Eine Rauchsäule stieg über Kehlbach auf.
Foto: Manfred Suffa

Wie die Ludwigsstädter Polizei am Sonntagnachmittag weiter mitteilte, verliefen die Löscharbeiten in Kehlbach vorbildlich. Trotzdem waren die Brandschützer auch zu diesem Zeitpunkt noch vor Ort. Da Strohballen in der Scheune gelagert waren, mussten noch Nacharbeiten durchgeführt werden, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Übergreifen verhindert

Der Brand zog zwar auch drei Wohngebäude und eine Garage in Mitleidenschaft – Fassaden und Fenster wurden beschädigt –, ein weiteres Übergreifen wurde aber verhindert.

Menschen wurden nicht schwer verletzt. Letztlich mussten drei Personen wegen des Schocks und eine Frau wegen Problemen durch das Rauchgas behandelt werden.

Der Sachschaden wurde von der Polizei nach ersten Eindrücken auf über 500.000 Euro geschätzt. Genauere Informationen hierzu dürften die weiteren Ermittlungen durch die Kripo ergeben. Diese hat noch am Sonntag die Arbeit aufgenommen. Sie muss sich nun vor allem mit der Suche nach der Brandursache beschäftigen. Die Frage danach war am Sonntag nämlich noch nicht geklärt.

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