Anklage erhoben
Kronacher Asylunterkunft: War es ein Doppelmord?
An der Fassade der Asylunterkunft ist deutlich zu erkennen, wo sich die Tat am Pfingstsonntag ereignet haben soll. Es handelt sich um die Wohnung des Opfers und ihrer Tochter (2).
An der Fassade der Asylunterkunft ist deutlich zu erkennen, wo sich die Tat am Pfingstsonntag ereignet haben soll. Es handelt sich um die Wohnung des Opfers und ihrer Tochter (2).
Foto: Feuerwehr Kronach
Coburg – Ein Marokkaner soll erst seine Exfreundin und deren Tochter erstochen, sich danach selbst angezündet haben. Er überlebte - und muss bald vor Gericht.

Wieso mussten eine junge Mutter (31) und ihre zweijährige Tochter auf brutale Weise am Pfingstsonntag in der Kronacher Asylunterkunft sterben? Mit dieser Frage wird sich das Landgericht Coburg im kommenden Jahr befassen. Die Staatsanwaltschaft Coburg hat Klage gegen einen Marokkaner erhoben, der im dringenden Verdacht steht, im Mai erst seine Exfreundin und dann ihr Kind erstochen zu haben. "Die Staatsanwaltschaft geht von einem Femizid im Zusammenhang mit einer früheren Beziehung aus", teilt die Staatsanwaltschaft Coburg am Mittwoch mit. ...

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