Teeröl-Skandal
Wann endet das Hickhack um die Rodach?
Weiterhin werden entlang der Rodach Gewässerproben entnommen. Drei Institute wollen die Schadstoffbelastung genau feststellen – und dann den Sanierungsplan machen.
Weiterhin werden entlang der Rodach Gewässerproben entnommen. Drei Institute wollen die Schadstoffbelastung genau feststellen – und dann den Sanierungsplan machen.
Foto: Archiv/Barbara Herbst
LKR Kronach – Die Sanierung des vergifteten Flusses lässt auf sich warten. Hans Joachim Rost vom Wasserwirtschaftsamt erläutert die Hintergründe – und die Probleme.

Mehr als sechs Wochen sind vergangen, seitdem die Rodach großflächig vergiftet wurde. Mindestens 1000 Liter Teeröl flossen aus dem Tank eines Sägewerks bei Erlabrück in das Gewässer und lösten ein Massensterben aller Flusslebewesen aus. Das Verfahren gegen den Verursacher ist mittlerweile an die Staatsanwaltschaft übergeben worden, wie Kronachs Polizeipressesprecher Gerhard Anders erklärt. Viel dringender ist indes die Frage, wann und wie die vergiftete Rodach saniert wird. Denn eine von den Ämtern aufgestellte Frist, binnen vier Wochen nach dem Unglück einen Plan zur Rettung des Flusses aufzustellen, ist ...

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