Teeröl-Skandal
Wird die Rodach noch zur Kostenfalle?
Seit acht Wochen wird an und um die Rodach gearbeitet, um die Folgen des Giftes im Gewässer abschätzen zu können. Bereits jetzt sind hohe Kosten angelaufen.
Seit acht Wochen wird an und um die Rodach gearbeitet, um die Folgen des Giftes im Gewässer abschätzen zu können. Bereits jetzt sind hohe Kosten angelaufen.
Foto: Archiv/Barbara Herbst
LKR Kronach – Die Kosten der Sanierung des vergifteten Flusses müsste der Verursacher tragen. Unklar ist, ob er das kann – oder gar der Steuerzahler einspringt.

Während an der Rodach weiter untersucht wird, wie viel Schaden das Teeröl angerichtet hat, zeichnet sich ein zähes Ringen um die Kosten der Sanierung ab. Die genauen Maßnahmen sollen bald der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Wer die Arbeiten bezahlen soll, ist indes noch offen. Denn dass der Verursacher des Giftskandals, ein Sägewerksbetreiber aus Erlabrück, in der Lage sein wird, die auf ihn zukommende Rechnung zu begleichen, scheint kaum vorstellbar. „Normalerweise springt in Fällen, wo auf einem Betriebsgelände Giftstoffe in natürliches Wasser gelangt, die Betriebshaftpflichtversicherung ...

Weiterlesen mit  
Kostenlos testen
  • Erster Monat kostenlos
  • Monatlich kündbar
  • Ideal zum Testen
Ein Monat kostenlos und danach 9,99 € im Monat
F+ Jahresabo
  • 10 Monate zahlen -
    12 Monate lesen
  • Jährliche Zahlung
  • 365 Tage informiert
nur  99 € im Jahr
Mit Zeitungsabo neu registrieren