75 Jahre FT
Dieser Tod war ein Schock für die ganze Region
In einem Trauerkondukt wurde der Sarg Thomas Dehlers unter der Anteilnahme Tausender vom Meranier-Gymnasium aus durch die Kronacher Straße zur Beisetzung im Friedhof gebracht. Neben der Bonner Wachkompanie waren dem Zeitungsbericht im Fränkischen Tag zufolge mehr als 1000 Bundeswehrsoldaten im Einsatz, die auf der 1,2 Kilometer langen Strecke Spalier standen.
Neben der Bonner Wachkompanie waren mehr als 1000 Bundeswehrsoldaten im Einsatz, die auf der 1,2 Kilometer langen Strecke Spalier standen.
Foto: Emil Bauer
75 Jahre FT
Lichtenfels – 1967 starb Bundestagsvizepräsident Thomas Dehler. Zur Beisetzung in seiner Heimatstadt Lichtenfels kam damals die gesamte Polit-Prominenz.

"Wenn Thomas Dehler im Bundestag das Wort ergriff, füllte sich der Saal und das Gemurmel auf den Bänken stockte", schrieb der SPD-Politiker Carlo Schmid in einem Nachruf in der Tageszeitung "Die Zeit" am 28. Juli 1967. Wie sehr er den überraschend verstorbenen FDP-Politiker und Bundestagsvizepräsidenten Dehler schätzte, drückte Schmid so aus: "Er sprach frei im doppelten Sinn des Wortes. Er sprach ganz aus sich heraus. Die Worte kamen ihm mit den Gedanken im Fortschreiten der Argumente.

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