Konzert
Zum 20. Jubiläum gibt´s mehr als Kirchengesang
Der Nordhalbener Chor „GemeinSangkeit“ stellt sein neues Programm „Musik 4 Church“ vor.
Der Nordhalbener Chor „GemeinSangkeit“ stellt sein neues Programm „Musik 4 Church“ vor.
Foto: Norbert Neugebauer
F-Signet von Norbert Neugebauer Fränkischer Tag
Nordhalben – Das neue Programm „Musik 4 Church“ stellt der Nordhalbener Chor „GemeinSangkeit“ zum 20-jährigen Bestehen in der vollbesetzten katholischen Pfarrkirche vor.

Ein nahezu vollbesetztes Gotteshaus und langanhaltender Applaus waren die Anerkennung für ein beeindruckendes Jubiläumskonzert und 20 Jahre kulturelle Bereicherung des regionalen Lebens durch den Nordhalbener Liederkreis „Gemeinsangkeit“.

Mit dem Programm „Music 4 Church“ mit vorwiegend Liedern von den Britischen Inseln gestaltete der Chor unter Leitung von Ilona Ruf ein gut eineinhalbstündiges, abwechslungsreiches Konzert. Begleitet wurden die Vokalisten von einem Instrumentalensemble.

 

Durch Freundschaft verbunden

Hausorganist Udo Simon moderierte die Veranstaltung und brillierte solistisch auf der Rieger-Orgel. Bild- und Filmeinspielungen sowie Lichteffekte von Reinhard Wendel ergänzten die Musik und schufen eine stimmungsvolle Atmosphäre. Michael Wolf zeichnete für die Gesamtleitung verantwortlich und dirigierte gewohnt souverän die Auftritte.

„Wir sind zusammengewachsen und Freunde geworden. Es gibt sogar eine Hochzeit und nun eine Kleinfamilie innerhalb unseres Kreises. Viele Sängerinnen und Sänger sind gekommen und wieder gegangen – aber wir sind immer noch da!“ – verbunden mit einem großen Dank an „Chefin“ Ilona Ruf für ihr unermüdliches Engagement mit „Strenge und viel Herz“ zog Ingrid Gehring dieses Fazit zu den vergangenen 20 Jahren des Bestehens.

Das Konzert sollte nach der Vorankündigung zwar kein Leistungsbeweis werden, allerdings erlebten die Gäste schon eine Demonstration des vielseitigen Könnens und guter Arbeit in verschiedenen Genres. Mit aktuell rund 20 Aktiven zeigte sich der Chor seit dem letzten großen Auftritt in heimischer Kirche stimmlich gewachsen und reifer, was sowohl in den verschiedenen Besetzungen als auch in den Soloeinlagen deutlich wurde. Auch die Abstimmung mit den sieben Instrumentalisten (Keyboards, Percussion, Querflöte, Geigen und Cello) sorgte für einen genussvollen Musikabend in Sankt Bartholomäus.

Vielseitiges Programm

Das Programm teilten die Vortragenden in verschiedene Blöcke, bei denen vor allem Kompositionen zeitgenössischer Tonsetzer aus den angelsächsischen Gefilden den roten Faden bildeten. Auch eigene Arrangements bekannter Popsongs wie „The Blessing“ der „Celtic Women“ und „Adiemus“ vom gleichnamigen Projekt fügten sich gut in den attraktiven Melodienreigen ein. Folkloristische Momente mit entsprechenden Videopräsentationen auf der großen Leinwand steuerten Simon auf der Orgel mit „Visions of the Highlands“ (Michael Czulak) und das Instrumentalensemble mit „Irish Tunes“ (Michael Wolf) bei und sorgten für Fernweh.

Gewagt, aber gekonnt, meisterte die „Männerriege“ ihr „Amazing Grace“ in einer anderen als der bekannten Version (Craig Courtney). Den Abschluss bildete der mit „Segensbitte“ angekündigte Teil Neuer Geistlicher Lieder aller Mitwirkenden, mit dem letzten Höhepunkt eines schönen hellen Stimmsatzes im Mittelteil.

Nach dem großen Schlussapplaus und Dankadressen lud der Chor seine Geburtstagsgäste mit der Zugabe „Möge die Straße uns zusammen führen“ zu einem gemütlichen gemeinsamen Abschluss im Kirchenhof ein.

Der Chor mit Begleitung will mit seinem neuen Programm wieder auf eine kleine Konzerttour gehen, Termine und Auftrittsorte werden auf der Homepage gemeinsangkeit.de veröffentlicht.

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