Theater
Gefahr erkannt – Gefahr bekannt
Italienisch wild ging es bei der Theatergruppe Steinbach am Wald beim diesjährigen Dreiakter zu
Italienisch wild ging es bei der Theatergruppe Steinbach am Wald beim diesjährigen Dreiakter zu
Theatergruppe Steinbach am Wald
F-Signet von Thomas Kotschenreuther Fränkischer Tag
Steinbach am Wald – In drei Akten zeigt die Theatergruppe Steinbach auf lustige Art, wie Liebe blind machen kann.

Mit dem Komödien-Dreiakter „O Kohle mio − Opa Pauli lebt gefährlich“ von Jürgen Schuster meldete sich die Theatergruppe Steinbach am Wald nach der coronabedingten Pause in gewohnt starker Manier zurück. Selbst herabfallende Requisiten brachten die Darsteller nicht aus dem Konzept − im Gegenteil, sie wurden sofort in die Handlung eingebaut.

Die Handlung: Der liebestolle Sebastian (Jens Scherbel) kehrt von seiner Italienreise mit einem „Souvenir“ auf den Hof von Barnabas Pauli (Michael Löffler), seinem Vater, zurück: die temperamentvolle Maledetta (Sandra Jäkel). Vater Barnabas und Sebastians Sohn Hermann (Markus Pohl) mahnen erfolglos zur Vorsicht.

Als auch der örtliche Sparkassenchef Pankraz Siegel (Martin Löffler) dem inzwischen finanziell fast ruinierten Sebastian nicht mehr helfen kann, greift „Opa Pauli“ geschickt ein. Barnabas mutiert mit Hilfe von Hermann und dessen besten Freund Luggi (Frank Hirschböck) zum wilden Biker in Lederkluft − zum Leidwesen seiner Schwestern Josefa und Martha Klinger (Simone Löffler und Iris Baier), die Barnabas vom Hof weg ins nahegelegene Seniorenheim locken wollten.

Als er sich mit Franzi (Kathrin Fehn) zum Schein eine junge Freundin zulegt und in Gegenwart von Maledetta von seinem Testament redet, wird es turbulent. Das Ganze gefällt dem örtlichen Kaplan Schäfle (Karlheinz Jäkel) gar nicht. Sein Gespräch mit dem Neubiker bleibt aber ohne die erhoffte Wirkung. Im fingierten Testament wird nicht Sebastian, sondern Herrmann als Alleinerbe eingesetzt. Nun kommen Maledettas sizilianischen Wurzeln durch: Opa Pauli muss um die Ecke gebracht werden. Der Plan: Ein Gourmetteller soll Barbaras Ableben vorantreiben. Doch die Lunte riechend lässt Opa Pauli Maledettas Kater davon naschen. Diesen Weckruf versteht auch Sebastian und er kann sich aus dem Bann der Sizilianerin befreien. Die „italienische Gefahr“ ist bezwungen.

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