Seit fast 400 Jahren
Schweden-Sonntag: Bewegend auch ohne Prozession
Pfarrer Thomas Teuchgräber spendet vor dem Seitenportal der Stadtpfarrkirche den sakramentalen Segen für Kronach und das Kronacher Land.
Pfarrer Thomas Teuchgräber spendet vor dem Seitenportal der Stadtpfarrkirche den sakramentalen Segen für Kronach und das Kronacher Land.
Foto: Heike Schülein
Kronach – Gottesdienst auf reservierten Plätzen anstelle einer bunten Prozession mit voranschreitenden Frauen. Begangen wurde der Gedenktag am Sonntag trotzdem.

Noch vor dem Allerheiligsten schreiten die Frauen: Vor 387 Jahren erstmals begangen, bietet die Schweden-Prozession noch immer diesen außergewöhnlichen Anblick. Mit der Friedens- und Dankesprozession am Sonntag nach Fronleichnam erinnern die Kronacher daran, dass sie im 30-jährigen Krieg verschont blieben. Zugleich ist sie auch Bitte für ein friedliches Miteinander – und ein Dank an die tapferen Frauen, die dem feindlichen „Schwedenheer“ das Fürchten lehrten. Zurück geht dieses Brauchtum auf die Ereignisse im Jahr 1632, als in Kronach der Schwedenkrieg tobte.

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Noch vor dem Allerheiligsten schreiten die Frauen: Vor 387 Jahren erstmals begangen, bietet die Schweden-Prozession noch immer diesen außergewöhnlichen Anblick. Mit der Friedens- und Dankesprozession am Sonntag nach Fronleichnam erinnern die Kronacher daran, dass sie im 30-jährigen Krieg verschont blieben.