Fußball
Coburger Cedric Teuchert verlässt Union Berlin
Der Coburger Teuchert (rechts) kehrt zu Hannover 96 zurück, wo er 2019/2020 in 23 Zweitliga-Partien auf zehn Torbeteiligungen kam.
Der Coburger Teuchert (rechts) kehrt zu Hannover 96 zurück, wo er 2019/2020 in 23 Zweitliga-Partien auf zehn Torbeteiligungen kam.
Foto: Uwe Anspach, dpa
Coburg – Den 24-jährigen Oberfranken zieht es zur alten Liebe zurück – zu Hannover 96. Bei den Niedersachsen überzeugte Teuchert in der Saison 2019/20.

Kaum ist das Winter-Transfenster in Deutschland geöffnet, kommt der Markt schon in Bewegung. Und das schon mit Konsequenzen für einen Coburger Fußballprofi. Denn Angreifer Cedric Teuchert hat einen neuen Arbeitgeber gefunden. Der 24-Jährige verlässt mit sofortiger Wirkung den Bundesligisten FC Union Berlin und schließt sich dem Zweitligisten Hannover 96 an. Das gaben beide Vereine am Sonntagmittag bekannt. Teuchert unterschreibt bei den Niedersachsen einen Vertrag bis 2024.

Bereits in der Saison 2019/20 lief der Coburger, damals von Schalke 04 ausgeliehen, für Hannover in der 2. Liga auf. Mit sechs Toren und vier Vorlagen in 23 Ligaspielen konnte Teuchert damals bei 96 überzeugen. „Ich bin wirklich glücklich, dass es geklappt hat und ich zurück bin. Als sich die Option auftat, wieder für 96 zu spielen, war mir klar, dass ich das unbedingt machen möchte. Jetzt freue ich mich einfach auf die Jungs, die Vorbereitung und unsere Spiele“, wird Teuchert in der Pressemitteilung seines neuen Klubs zitiert.

Cedric Teuchert kam in der laufenden Bundesliga-Saison nicht über sechs Kurzeinsätze für den FC Union Berlin hinaus.
Cedric Teuchert kam in der laufenden Bundesliga-Saison nicht über sechs Kurzeinsätze für den FC Union Berlin hinaus.
Foto: Bernd Thissen, dpa

Der 24-Jährige absolvierte bereits am Sonntagnachmittag die erste Trainingseinheit mit Hannover 96. Die Niedersachsen stehen nach 18 Spieltagen mit 20 Punkten nur knapp über dem Strich und müssen um den Klassenerhalt bangen. „Mit der Verpflichtung von Cedric Teuchert gewinnen wir in unserem Offensivspiel an Variabilität und Torgefahr“, ist 96-Sportdirektor Marcus Mann überzeugt. „Bei Union Berlin hat er zuletzt anderthalb Jahre Bundesliga-Erfahrung gesammelt und sich noch einmal sportlich und menschlich weiterentwickelt. Er ist im besten Alter – wir sind sehr froh, dass wir ihn langfristig an uns binden konnten.“

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Keine Angaben zur Ablösesumme

Nachdem Teuchert in der vergangenen Saison im Union-Trikot als „Joker“ noch regelmäßig Akzente setzen konnte (drei Tore und eine Vorlage in 24 Bundesliga-Partien), änderte sich das in der laufenden Spielzeit. Neunmal stand Teuchert nicht einmal im Berliner Kader, insgesamt kam der Coburger nur zu 99 Bundesliga-Minuten. „Die letzten anderthalb Jahre in Berlin waren sportlich nicht immer leicht für mich, dennoch habe ich mich bei Union sehr wohl gefühlt.

Ich werde immer positiv auf die Zeit zurückblicken und sicher mal wieder in Berlin vorbeischauen“, so Teuchert auf der Union-Homepage. Zur Ablösesumme machten beide Vereine keine Angaben. Teucherts Kontrakt bei den Eisernen lief ursprünglich noch bis 2023.

Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball beim FC Union, fand zum Abschied des Coburgers lobende Worte: "Cedric war immer ein wichtiger Bestandteil des Kaders und hatte speziell in der vergangenen Saison großen Anteil am erfolgreichen Auftreten unserer Mannschaft. Natürlich wünscht er sich mehr Spielzeit und ich bin sicher, dass er diese in Hannover auch bekommen wird.“

 

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