Olympia
Für Teuchert und die DFB-Elf geht es um alles
Cedric Teuchert (rechts) spielt heute ab 10 Uhr (MESZ) bei Olympia gegen die Elfenbeinküste. Der Coburger steht aller Voraussicht nach wieder in der Startformation des DFB-Teams . Ein Sieg ist allerdings Pflicht, wenn sein Traum von einer Medaille weiter leben soll; Spielszene aus dem ersten Gruppenspiel gegen Brasiliens Luiz Douglas.
Cedric Teuchert (rechts) spielt heute ab 10 Uhr (MESZ) bei Olympia gegen die Elfenbeinküste. Der Coburger steht aller Voraussicht nach wieder in der Startformation des DFB-Teams . Ein Sieg ist allerdings Pflicht, wenn sein Traum von einer Medaille weiter leben soll; Spielszene aus dem ersten Gruppenspiel gegen Brasiliens Luiz Douglas.
Foto: Swen Pförtner, dpa
Coburg – Siegen oder Fliegen heißt die Devise für die DFB-Auswahl um den Coburger Cedric Teuchert im letzten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste.

Für den 25-jährigen Coburger Fußballprofi Cedric Teuchert geht es Mittwochvormittag ab 10 Uhr (MESZ) um den Einzug ins olympische Viertelfinale. Mit der DFB-Auswahl von Trainer Stefan Kuntz kämpft er im letzten Gruppenspiel bei Olympia 2021 ums Weiterkommen.

Im Duell gegen die Elfenbeinküste hilft nur ein Sieg, sonst muss die deutsche Auswahl bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Teuchert wird aller Voraussicht nach, wie schon beim 3:2-Sieg gegen Saudi-Arabien, wieder von Beginn an im Sturm auflaufen. Der kommende Gegner hat nach einem 2:1-Sieg gegen Saudi-Arabien und einem Remis (0:0) gegen Brasilien vier Punkte auf dem Konto und damit einen Zähler mehr als Deutschland. Wenn der Traum des Coburgs von einer olympischen Medaille also weiterleben soll, dann ist eine Leistungssteigerung des Teams im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Spielen notwendig.

Wolf am Knöchel verletzt

Ein anderer fränkischer Fußballprofi aus dem Landkreis Coburg stammend muss dagegen einen schweren Rückschlag wegstecken: Der Einberger Marius Wolf hat sich am Samstag beim Vorbereitungsspiel gegen Athletic Bilbao (0:2) am Knöchel verletzt und wird Borussia Dortmund wohl einige Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Marius Wolf wird dem BVB aufgrund einer Knöchelverletzung mehrere Wochen fehlen. Die Verletzung zog er sich im Testspiel gegen Bilbao zu.
Marius Wolf wird dem BVB aufgrund einer Knöchelverletzung mehrere Wochen fehlen. Die Verletzung zog er sich im Testspiel gegen Bilbao zu.
Foto: David Inderlied, dpa

Für den 26-Jährigen kommt die Verletzung zur Unzeit, schließlich wollte sich Wolf gerade in diesen Tagen in seinem dritten Anlauf in Dortmund (nach zwei Leihstationen bei Hertha BSC Berlin und dem 1. FC Köln) unter dem neuen Trainer Marco Rose für einen Kaderplatz empfehlen.

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Mit schmerzverzerrtem Gesicht

Wolf war im Testspiel gegen die Basken in St. Gallen erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt worden und musste das Spielfeld mit schmerzverzerrtem Gesicht und der Stützhilfe von zwei Betreuern bereits eine Viertelstunde später wieder verlassen. Der Einberger war zuvor in einem Zweikampf an der Seitenlinie von Dani Vivian folgenschwer am linken Sprunggelenk getroffen worden. Die Diagnose am Montag: Außenbandteilriss im Sprunggelenk. Noch schlimmer traf es 20 Minuten später den Spieler, der Wolf ersetzte. Der 19-jährige Jamie Bynoe-Gittens erlitt einen Außenbandriss im Sprunggelenk.

Wie es derweil mit Wolf unabhängig von seiner Verletzung weitergeht, ist völlig offen. Neben Roman Bürki, Nico Schulz und Julian Brandt gehört Wolf wohl zu den potenziellen Dortmunder Verkaufskandidaten.

Ein konkretes Angebot für den Einberger scheint es aber Stand jetzt noch nicht zu geben. Vor einigen Wochen hatten Medien von einem losen Interesse aus England berichtet. 

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