Handball
HSC Coburg vertreibt die Geisterspiele
Eine nahezu menschenleere HUK-Arena in Coburg: Diese Bilder gehören vorerst der Vergangenheit an. Der HSC darf bis zu 500 Fans empfangen.
Eine nahezu menschenleere HUK-Arena in Coburg: Diese Bilder gehören vorerst der Vergangenheit an. Der HSC darf bis zu 500 Fans empfangen.
Foto: Uwe Gick
Coburg – Rolle rückwärts: Zweitligist HSC Coburg darf ab sofort wieder vor Zuschauern spielen. Möglich macht das eine Sondergenehmigung der Stadt.

Sportlich hat der HSC Coburg nach drei Siegen in Serie erst einmal das Abstiegsgespenst vertrieben – und nun sind vorerst auch Geisterspiele Geschichte. Denn: Nach„ intensiven und konstruktiven Gesprächen mit der Stadt Coburg“ darf das Heimspiel am Samstag, 18. Dezember, gegen den VfL Eintracht Hagen vor bis zu 500 Zuschauern stattfinden. Das teilte der HSC am Dienstag mit.

„Wir freuen uns sehr, dass wir in guten Gesprächen mit der Stadt Coburg die Genehmigung erhalten haben. Uns ist bewusst, dass es zum jetzigen Zeitpunkt Einschränkungen geben muss, um die Corona-Pandemie zu bewältigen. Allerdings sind wir auch der Meinung, dass auf Grund der Weitläufigkeit der HUK-Arena und der strengen Hygiene-Maßnahmen bei unseren Heimspielen größtmögliche Risikominimierung gegeben ist“, so HSC-Geschäftsführer Jan Gorr.

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Gegen Aufsteiger Hagen, der einen starken zweiten Platz belegt und den Ex-Coburger Pouya in seinen Reihen hat, gilt nach wie vor die 2G-Plus-Regel. „Die Genehmigung gilt bis zum Widerruf der Stadt Coburg beziehungsweise der zuständigen Ämter“, heißt es in der Pressemitteilung. Einen freien Verkauf werde es nicht geben, die Tickets seien ausschließlich für Dauerkarteninhaber und Sponsoren reserviert. Sollten am Spieltag noch Restkarten vorhanden sein, werde es eine Abendkasse geben.

Auch der HC Erlangen spielt vor Zuschauern

In Bayern wurden erst vor Kurzem die Zuschauer wieder ausgeschlossen. „Zu großen überregionalen Sportveranstaltungen, insbesondere den Spielen der Bundesligen, sind keine Zuschauer zugelassen“, hieß es in der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Allerdings gab es bereits einige Ausnahmen.

Denn: Hat ein Verein in der Regel weniger als 500 Zuschauer oder spielt er nur gegen bayerische Vereine, darf der Klub weiterhin – wenn auch mit reduzierten Kapazitäten – seine Fans begrüßen. Diesen Vereinen bleibt es aber selbst überlassen, ob sie den durch die 2G-Plus-Regelung entstehenden Mehr-Aufwand stemmen wollen.

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Auch der Coburger Rivale, Handball-Bundesligist HC Erlangen, darf am Dienstagabend vor Zuschauern spielen. Im DHB-Pokal empfängt er die HSG Wetzlar und kehrt für dieses Spiel zum ersten Mal nach sieben Jahren in seine alte Wirkungsstätte, der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle, zurück.

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