Gegen die Krise
Es ist Zeit für gute Nachrichten
Warum schlechte Nachrichten auch für Medien nicht immer beliebte Nachrichten sind.
Warum schlechte Nachrichten auch für Medien nicht immer beliebte Nachrichten sind.
Foto: FT-Archiv
Marco Meißner von Marco Meißner Fränkischer Tag
Kronach – Warum Journalisten nicht nur in schlechten Nachrichten gute Nachrichten sehen – und warum Dr. Schneider deswegen Mut macht.

Only bad news are good news – nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten – ein sehr zynischer Spruch, der der Medienbranche nachhängt. Das trifft sogar auf eine regionale Tageszeitung zu. Wie oft wir in krisengebeutelten Zeiten mit Sprüchen wie „da habt ihr wenigstens was zu schreiben“ konfrontiert werden, darüber lässt sich mittlerweile nur noch schwer Buch führen.

Tatsächlich ist erwiesen, dass schlechte Nachrichten bei den Lesern, Zuhörern und Zuschauern der diversen Medienformate in der Regel zu höherer Aufmerksamkeit führen, als erfreuliche Informationen – das heißt aber nicht, dass Journalisten in Jubel ausbrechen, wenn es einer Firma schlecht geht oder die Lebenshaltungskosten steigen. Gerade eine regionale Tageszeitung wird von Menschen aus der Region gemacht. Wir kennen die Sorgen und Nöte unserer Mitbürger und erfahren am eigenen Leib, wenn es in der Region schlecht läuft.

Schlechte Nachrichten machen keinen Spaß

Besonders die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass schlechte Nachrichten interessant, aber auch belastend sind. Erst die Energiekrise der Glasindustrie, dann die Probleme bei Dr. Schneider und zuletzt die Missbrauchsvorwürfe gegen einen Wallenfelser Priester. Darüber zu berichten ist ein Muss für uns und es ist wichtig – Spaß macht es allerdings nicht.

Umso wichtiger ist, dass endlich wieder positive Signale aus dem Kreis Kronach ins Land gesendet werden. Ein ganz starkes Signal dieser Art gibt die gute Prognose für Dr. Schneider. Bitte mehr davon! Denn manchmal sind auch gute Nachrichten einfach gute Nachrichten.

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