Bürgermeister sauer
Düstere Prognose für Tettau und den Kreis Kronach
Tettau braucht neuen Wohnraum – entgegen der bayerischen Einwohnerprognose. So wurde beispielsweise dieses Anwesen im Friedhofsweg 4 abgerissen, um Platz für ein neues Wohnangebot zu schaffen. Vorne: Bürgermeister Peter Ebertsch.
Tettau braucht neuen Wohnraum – entgegen der bayerischen Einwohnerprognose. So wurde beispielsweise dieses Anwesen im Friedhofsweg 4 abgerissen, um Platz für ein neues Wohnangebot zu schaffen. Vorne: Bürgermeister Peter Ebertsch.
Foto: Archiv/Veronika Schadeck
Kronach – Der Freistaat prophezeit stark sinkende Einwohnerzahlen trotz zahlreicher Gegenmaßnahmen - vor Ort ein „Schlag ins Gesicht“.

„Wir leben noch immer vor dem Wald, nicht dahinter!“, schimpft Tettaus Bürgermeister Peter Ebertsch (BfT). Wer den Demografie-Spiegel für Bayern liest, der könnte anderer Ansicht sein. Mit prognostizierten 16,9 Prozent Bevölkerungsverlust bis 2033 wurde den Tettauern landesweit das Schlusslicht in die Hand gedrückt. Auch der gesamte Landkreis Kronach (-11,5 Prozent) schneidet nicht gut ab. Für Ebertsch ist das ein nicht nachvollziehbarer „Schlag ins Gesicht“ mit einer „blöden Prognose“.

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