Auszeichnungen
Ehrenmedaillen und Preise
Für  jahrzehntelanges herausragendes Engagement wurden sechs Kronacher mit Ehrenmedaillen ausgezeichnet. Das Bild zeigt sitzend Martina Stauch. Stehend von links Bürgermeisterin Angela Hofmann, Hans Götz, Heidi Diller, Odette Eisenträger-Sarter, F...
Für jahrzehntelanges herausragendes Engagement wurden sechs Kronacher mit Ehrenmedaillen ausgezeichnet. Das Bild zeigt sitzend Martina Stauch. Stehend von links Bürgermeisterin Angela Hofmann, Hans Götz, Heidi Diller, Odette Eisenträger-Sarter, Franz Josef Neumann und Roland Spindler.
Rainer Glissnik
F-Signet von Rainer Glissnik Fränkischer Tag
Kronach – Ehrung von Bürgern, die sich herausragend für ihre Mitmenschen und das Leben in der Lucas-Cranach-Stadt engagieren, stand im Mittelpunkt der Jahresschlusssitzung des Kronacher Stadtrats.

Der Johann-Kaspar-Zeuß-Preis der Stadt Kronach wird seit 1991 von der Sparkasse Kulmbach-Kronach getragen. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Angela Hofmann überreichten Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Harry Weiß und das Vorstandsmitglied der Sparkasse Kulmbach-Kronach Steffen Potstada die Auszeichnungen und das Preisgeld an Felix Beierwaltes und Rolf Kleylein-Feuerstein.

Gewürdigt wurde die herausragende Bachelorarbeit (1,0) von Felix Beierwaltes im Studiengang Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth „Die Corona Warn-App des Robert-Koch-Instituts – eine empirische Untersuchung zur Bestimmung der Determinanten der (Nicht-)Nutzungsabsicht“. Er hat seinen Hauptwohnsitz jetzt in München. Dies ist eine Bachelorarbeit, die nicht in der Schublade landete und dagegen vielfältige Weiterverwendung hatte.

Den Kaspar-Zeuß-Preis erhielt Felix Beierwaltes (sitzend). Mit im Bild (von links) das Vorstandsmitglied der Sparkasse Kulmbach-Kronach Steffen Potstada, Bürgermeisterin Angela Hofmann, Preisträger Rolf Kleylein-Feuerstein und Sparkassen-Vorstands...
Den Kaspar-Zeuß-Preis erhielt Felix Beierwaltes (sitzend). Mit im Bild (von links) das Vorstandsmitglied der Sparkasse Kulmbach-Kronach Steffen Potstada, Bürgermeisterin Angela Hofmann, Preisträger Rolf Kleylein-Feuerstein und Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Harry Weiß.
Rainer Glissnik

Ebenso mit dem Johann-Kaspar-Zeuß-Preis ausgezeichnet wurde Rolf Kleylein-Feuerstein (Kronach) für seine herausragende Masterarbeit (1,0) im Studiengang Betriebswirtschaftslehre an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt „Entwicklung eines hybriden maschinellen Lernmodells zur Vorhersage von Studienabbrüchen“. Damit können schon vorher Anzeichen erkannt werden, die vor einem Studienabbruch stehen. Mit geeigneten Unterstützungsmaßnahmen können solche Abbrüche dann verhindert werden.

Sechs Kronacherinnen und Kronacher wurden für ihr jahrzehntelanges herausragendes Engagement mit der Ehrenmedaille der Stadt Kronach ausgezeichnet. „Ich bin sehr stolz darauf, Bürgermeisterin in einer Stadt zu sein, in der das Ehrenamt einen ganz besonderen Stellenwert hat“, freute sich Bürgermeisterin Angela Hofmann.

Ehrenmedaillen in Silber

Roland Spindler wurde für sein jahrzehntelanges Engagement insbesondere in Gehülzer und Ziegelerdener Vereinen ausgezeichnet. Etwa beim Heimatpflegeverein Gehülz-Seelach-Ziegelerden, FC Gehülz, TVE Gehülz, Automobil-Club Kronach, FCN-Fanclub Gehülz und für Auftritte als Büttenredner. Dazu seine Liebe zur Musik: als Jugendlicher spielte er die Orgel in der Kirche, aber sein eigentliches Instrument ist das Schlagzeug. Er spielte in verschiedenen Bands, auch beim Jugendorchester Ziegelerden. Aktiver Sänger ist er beim Gesangverein „Liederkranz“ Breitenloh. Mit Dekanatskantor Marius Popp spielte er bei vielen Konzerten in Kronacher Kirchen. Besonders würdigte Bürgermeisterin Angela Hofmann das Wirken von Roland Spindler bei der Sanierung des Kindergartens Gehülz.

Über viele Jahre hat sie sich um das Gemeinwesen engagiert: Odette Eisenträger-Sarter ist seit der Gründung vor 30 Jahren Vorsitzende des Aktionskreises Kronacher Synagoge. Damit wurde ein kleines Kulturzentrum im Herzen von Kronach erschaffen. Wichtig ist ihr auch die „Partnerschaft für Demokratie“. Bei der Bürgerstiftung „Historisches Kronach“ erwarb sie sich Verdienste. Vielfältige Projekte zum Erhalt jüdischer Kultur und Erinnerung unterstützt sie maßgeblich.

Der Dörfleser Franz Josef Neumann ist vor allem ein hochverdienter Feuerwehrler. Als Feuerwehr-Urgestein kann er auf eine fast 50-jährige aktive Dienstzeit blicken. Mit Leidenschaft und Herzblut übernahm er Verantwortungspositionen und prägte seine Dörfleser Wehr. Auch Dank seines Engagements ist die Dörfleser Jugendfeuerwehr eine Erfolgsgeschichte. Er bringt sich auch in die Organisation von Dörfleser Veranstaltungen ein und ist bei allen Dörfleser Vereinen dabei.

Sie hat sich den Kampf gegen die heimtückische Krankheit Krebs zur Lebensaufgabe gemacht: Dr. Martina Stauch setzt sich beruflich wie ehrenamtlich umfassend für die Behandlung von Krebserkrankungen und die Betreuung betroffener Menschen ein. Seit 1997 ist sie mit ihrer Facharztpraxis in Kronach. Den Kampf gegen den Krebs sieht sie nicht nur als Aufgabe der behandelnden Ärzte, sondern als gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Im Jahr 2003 gründete sie mit zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern den Verein „Gemeinsam gegen Krebs“ und ist seitdem Vorsitzende. Herausragend ist die Veranstaltung „Run of Hope“.

Ehrenmedaille in Gold

Seit der Gründung des evangelischen Kirchenchors Kronach vor 50 Jahren war Heidi Diller aktives Mitglied, 28 Jahre lang war sie die „Chormutter“. Sie war als Schriftführerin, Kassiererin und Notenwartin im Einsatz. Sie organisierte viele Veranstaltungen, regelmäßige Auftritte und Konzerte. „Die Kirche war und ist für sie wie eine Familie“, betonte Bürgermeisterin Angela Hofmann. „Vielen Menschen hat sie in ihrer langjährigen Tätigkeit Freude gebracht.“

Dem in Wallenfels geborenen und im Kronacher Stadtteil Friesen lebenden Hans Götz ist vor allem der Erhalt des kulturellen Erbes ein Herzensanliegen. Er brachte beim Verein „1000 Jahre Kronach“ als Zweiter Vorsitzender viele Ideen ein. Er arbeitet im Arbeitskreis Historische Szene, Stadtfeste und Schaufenstergestaltung mit. Schon bei der Gründung der Bürgerstiftung „Historisches Kronach“ war er aktiv dabei. Er engagiert sich für die „Historische Szene“ und war über 25 Jahre als „Stadtvogt“ aktiv. Vielem drückte er seinen persönlichen Stempel auf, etwa bei den Viertelmeistern.

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