Im Gespräch
Wötzelsdorfer nennen der Stadt ihre Wünsche
Die Stadt Kronach – hier das Rathaus – befasst sich mit den Vorschlägen der Wötzelsdorfer Bürger.
Die Stadt Kronach – hier das Rathaus – befasst sich mit den Vorschlägen der Wötzelsdorfer Bürger.
Foto: Marco Meißner, Archiv
F-Signet von Michael Wunder Fränkischer Tag
Wötzelsdorf – Bürgermeisterin Angela Hofmann zeigt die Entwicklung der Stadt Kronach auf. Was sich die Wötzelsdorfer für ihren Stadtteil noch wünschen.

Die Wötzelsdorfer möchten eine bessere Mobilfunkverbindung. Dies wurde in der Bürgerversammlung deutlich. Doch das war nicht der einzige Wunsch, der geäußert wurde.

Bürgermeisterin Angela Hofmann (CSU) ging zunächst auf die größeren Geschehnisse in der Kreisstadt ein. Wie sie sagte, wird dort an vielen Ecken gebaut. Die Spitalbrücke soll bis Weihnachten zu Fuß begehbar sein. Man liege mit der großen Maßnahme sowohl im Zeit- als auch im Finanzierungsplan, erklärte Hofmann. Sie dankte allen Bürgern für das Verständnis angesichts der Unannehmlichkeiten.

Einfahrt braucht bessere Lösung

Verbessert werden müsse auch die Einfahrt zur Industriestraße. Dort gebe es einen Knotenpunkt, an dem man mit der Ampelregelung an die Grenzen gelangt sei. Die Innenstadt müsse weiter belebt werden.

Ein wichtiger Punkt sei zudem, kostengünstigen Wohnraum zu schaffen. Entsprechende Nachfrage gebe es ständig. Derzeit entstünden am ehemaligen THW-Gelände 22 geförderte Wohnungen. Das Wohnungsbaukonzept der Stadt sieht aber auch vor, ältere Wohnungen herzurichten und Leerstand wieder zu beleben. Für die Energieversorgung werde man weitere PV-Anlagen installieren, dabei müssten auch Ladestationen für Elektroautos angebracht werden.

Hotel wird gut angenommen

Die Tourismusbranche sei ein harter Wirtschaftsfaktor; das Hotel bei der Festung werde gut angenommen, davon profitiere auch der Einzelhandel. Vorangetrieben werde, trotz teilweise schon guter Bandbreiten, der Breitbandausbau.

Bei den Einwohnerzahlen, die zusammen mit Fischbach geführt würden, sei ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Keine größeren Probleme seien bei der Wasserver- und Abwasserentsorgung bekannt. Das über 30 Jahre alte TSF der Feuerwehr stehe noch im Dienst. Zusammen mit anderen Gemeinden nehme man eine optimiert Sammelausschreibung vor.

In der Diskussion brachte Matthias Fischer vor, dass die Bushaltestelle nicht gut gelöst sei. Das Halten der Busse auf der Fahrbahn bringe nichts, weil weiterhin vor allem Motorradfahrer am Bus vorbeifahren und die Kinder gefährden könnten. Gerd Karl meinte, er habe bereits einen Antrag auf Tempo 30 gestellt, was jedoch keinen interessiere. Dies würde in Vogtendorf und Fischbach gehen, in Wötzelsdorf allerdings nicht.

Oskar Fischer sprach den schlechten Zustand des Flussbetts an. Rainer Karl machte auf die Gefahrensituation bei einem Baum in der Auleite aufmerksam. Dort wo Kinder und Fußgänger unterwegs seien, würden armdicke Äste runterfallen. Sigrun Hammerschmidt bemängelte, dass die Sandsteinmauer weder gereinigt noch gepflegt werde.

Brunnenweg in Schuss bringen

Jochen Fiedler regte an, den Brunnenweg herzurichten; der Schotterweg könnte dann auch als Radweg genutzt werden. Matthias Fischer monierte die Sachbeschädigungen an den Ruhebänken, welche der Frankenwaldverein aufgestellt hat. Matthias Gremer wollte die Auleite im Winter früher geräumt haben.

Angelika Popp aus Horlachen, deren Gebäude nicht am Kanal angeschlossen ist, wollte wissen, ob es hier irgendwann zu einem Anschluss kommt. Da sei derzeit nichts geplant, sagte der Leiter der Stadtwerke, Jochen Löffler.

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