Historie
Sicherheitswächter: Pöbeleien im Wirtshaus
Auf der Suche nach einem gut beleumundeten Bewerber für den Dienst als Sicherheitswächter.
Auf der Suche nach einem gut beleumundeten Bewerber für den Dienst als Sicherheitswächter.
Foto: Foto: Roland Graf
Kronach – Wenn ein Wächter aus dem Dienst schied, wurde ein neuer gesucht. Die Stelle war nicht unbegehrt - im Alltag mussten sich die Sicherheitsleute aber immer wieder mit aufgebrachten Bürgern herumschlagen.

Im Jahre 1909 bewarben sich gleich acht Kandidaten um die freigewordene Stelle eines Sicherheitswächters. Den Posten bekam der Leichenwärter Josef Sünkel, der seine Aufgabe als städtischer Leichenträger und Leichenanzieher beibehielt, die mit einem extra Honorar (1 Mark, 30 Pfennig pro männlicher Leiche) entschädigt wurde. Am 14. August 1909 fand seine Vereidigung für beide Tätigkeiten statt.

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