Sanierung fertig
Die Angerwehrbrücke ist zurück an ihrem Platz
Über die Freigabe der Angerwehrbrücke freuen sich (v. l.) Bürgermeister Jens Korn, Thomas Kleylein, Johannes Hofmann und Geschäftsleiter Christoph Hohlweg.
Über die Freigabe der Angerwehrbrücke freuen sich (v. l.) Bürgermeister Jens Korn, Thomas Kleylein, Johannes Hofmann und Geschäftsleiter Christoph Hohlweg.
Foto: Stadt Wallenfels
Wallenfels – Die Stadt Wallenfels investierte 60 000 Euro in die Angerwehrbrücke. Nun steht sie den Fußgängern wieder zur Verfügung.

Die Angerwehrbrücke in Wallenfels ist runderneuert wieder an ihren angestammten Platz zurückgekehrt. Im September war sie von einem Kran abgehoben und anschließend von der Firma Metallbau Hofmann saniert und neu aufgebaut worden. Für die Stadt sind für die Erneuerung Kosten in Höhe von 60 000 Euro entstanden.

„Für Fußgänger ist die Wiedereröffnung eine gute Nachricht“, erklärt Bürgermeister Jens Korn (CSU) anlässlich der Freigabe der Brücke. Nach der Sperrung aus Sicherheitsgründen habe es zwischen der Geusergrund- und der Kellerbrücke keine Möglichkeit zur Überquerung der Wilden Rodach gegeben. Gerade der sogenannte Promenadenweg entlang des Flusses werde aber sehr gerne genutzt.

Metall und Holz kombiniert

Die Stadt hatte sich bei der Erneuerung der Brücke für eine Metall-Holz-Konstruktion entschieden. Den Plan fertigte das Ingenieurbüro HTS aus Kronach. „Wir wollten die Vorteile beider Materialien kombinieren, deswegen sind die tragenden und statisch wichtigen Teile aus Stahl, der Bodenbelag aus Eiche und die Seitenfüllung aus Lerchenholz“, stellt Diplom-Ingenieur Thomas Kleylein fest. Für die ausführende Firma Hofmann Metallbau sei die Brücke schon alleine aufgrund ihrer Dimension eine Herausforderung gewesen, erklärt Geschäftsführer Johannes Hofmann.

Bürgermeister Jens Korn dankte den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs und Stephan Schmittnägel für die Ausführung der Holzarbeiten sowie der Firma Fahrzeugbau Kotschenreuther für die Geduld. Die Mitarbeiter hätten bei Auf- und Abbau der Brücke durch die Kranarbeiten mit erheblichen Behinderungen des Betriebs zurechtkommen müssen.

Weitere Brücken sollen folgen

Nun gelte es, auch für die Obere Schleuse und die Forsthausbrücke eine Sanierung zu ermöglichen. „Allerdings werden die Kosten hier ungleich höher“, prognostiziert Korn. Die Stadt sei deshalb auf hohe Fördersätze angewiesen.