Kühlerer Asphalt
B 89-Freigabe: Neue Arbeitsweise erprobt
Bei den Arbeiten an der Ortsumgehung von Burggrub wurden neue Bauverfahren erprobt.
Bei den Arbeiten an der Ortsumgehung von Burggrub wurden neue Bauverfahren erprobt.
Foto: Staatliches Bauamt Bamberg
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Burggrub – Die Arbeiten an der B 89 bei Burggrub enden. Dabei wurden neue Bauverfahren erprobt.

Das Staatliche Bauamt Bamberg hat eine gute Nachricht für die Verkehrsteilnehmer in der Region. Die Erneuerung der Ortsumgehung Burggrub wurde planmäßig fertiggestellt.

Die seit Ende August laufende Erneuerung der Bundesstraße B 89, Ortsumgehung Burggrub, kann planmäßig fertiggestellt werden. Die Ortsumgehung wird am Freitagabend wieder für den Verkehr freigegeben.

„Diese Baumaßnahme war etwas Besonderes: Es handelte sich um eine Erprobungsstrecke für Niedrigtemperaturasphalt des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr“, teilte das Staatliche Bauamt mit.

Asphalt kühler verarbeitet

Die Besonderheit der Maßnahme lag darin, dass der Asphalt mit niedrigeren Temperaturen eingebaut wurde als üblich. Die Asphalttemperaturen wurden um 20 Grad abgesenkt (sowohl bei der Herstellung als auch beim Einbau). „Normalerweise wird Asphaltmischgut bei Temperaturen um 180 Grad hergestellt und bei etwa 150 Grad eingebaut“, erklärt das Bauamt in einer Pressemitteilung.

„Der Niedrigtemperaturasphalt wird etwa 20 Grad kühler verarbeitet. Ziel ist, die CO2-Emissionen – zum Schutz der Umwelt – zu verringern und die Aerosole beim Einbau (Arbeitsschutz) zu reduzieren. So sollen die Umwelt sowie die Arbeiterinnen und Arbeiter, die den Asphalt einbauen, geschützt werden.“

Zwei Varianten getestet

Bei der Maßnahme der Ortsumgehung Burggrub konnten nun zwei Varianten zur Temperaturabsenkung erprobt werden. Dabei wurden zahlreiche Messungen und Kontrollprüfungen durchgeführt. Außerdem wurden die entstehenden Aerosole beim Einbau überwacht. Im Zuge der Maßnahme wurden etwa sechs Zentimeter Asphaltschichten ausgebaut und anschließend acht Zentimeter Asphaltbinderschicht und vier Zentimeter Asphaltdeckschicht hergestellt. Schutzeinrichtungen wie Leitpfosten, Markierung und Schutzplanken wurden ebenfalls erneuert.

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