Baumaßnahme
Es tut sich was: Schulzentrum wird generalsaniert
Es gibt viel zu tun am Schulzentrum in Kronach, sowohl die Schulgebäude, Sporthallen als auch die Grünflächen werden konzeptionell angegangen und für die Zukunft ausgerichtet.
Es gibt viel zu tun am Schulzentrum in Kronach, sowohl die Schulgebäude, Sporthallen als auch die Grünflächen werden konzeptionell angegangen und für die Zukunft ausgerichtet.
Foto: K.- H. Hofmann
Kronach – Das Schulzentrum in Kronach soll in die Zukunft ausgerichtet werden, dazu stehen einige Veränderungen auf dem Plan.

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Schulzentrum Kronach beschloss die Haushaltssatzung für das Jahr 2021und zeigte Einmütigkeit über einen Grundsatzbeschluss zur weiteren Planung für Sporthallen und Erweiterungsbedarf der Schulen am Schulzentrum.

Für Landrat Klaus Löffler war das ein wichtiger Punkt, denn der Landkreis investiere zwar seit den 1970er Jahren ständig in die Schulen und Sporthallen am Schulzentrum, „doch wir sind jetzt nach 50 Jahren der Erstellung an einem Punkt, wo wir auch an Erweiterungen denken müssen.“ Dieses damals großartige und zukunftsweisende Schulkonzept müsse heute weiterentwickelt und aufgrund weiter steigender Bedarfszahlen in die Zukunft geplant werden. Hierzu fasste das Gremium einstimmig folgenden Grundsatzbeschluss: Die Möglichkeiten zur Erweiterung einer zusätzlichen Sporthalleneinheit einschließlich der Sanierungsalternativen der bestehenden Sporthallen sowie die Realisierungsmöglichkeiten etwaiger Schulerweiterungen am Schulzentrum Kronach sind im Rahmen einer Konzeption zu erarbeiten.

Man nahm zugleich Kenntnis von der schulaufsichtlichen Genehmigung der Regierung von Oberfranken für die Errichtung einer weiteren Sporthalleneinheit am Schulzentrum. Der Verbandsvorsitzende wird ermächtigt, einen Planungsauftrag zur Erstellung einer Realisierungsstudie an ein geeignetes Planungsbüro zu erteilen. Die Realisierungsstudie ist in enger Abstimmung mit den Schulleitungen der Schulen am Schulzentrum sowie mit dem Schulverband III zu erarbeiten. Hiermit wird neben der Berufsschule Kronach ein weiterer Abschnitt des Hochbaurahmenplanes fortgesetzt.

200 Millionen werden investiert

Landrat Löffler rechnet wohl im Laufe der nächsten Jahre neben den vier Schulen am Schulzentrum mit Einbezug der Berufsschule, der Realschule I und der Sportanlagen des Kaspar Zeuß Gymnasiums mit Abwägung aller Synergieeffekte mit einer Investitionssumme von 200 Millionen Euro in Hochbaumaßnahmen, wozu auch der Kreisbauhof zähle, wo man in Kürze mit der Sanierung beginnen werde. Ausdrücklich betonte der Landrat, dass sie nicht so weit wären, wenn sie nicht ständig Kontakt zur Regierung von Oberfranken, die alle Maßnahmen begleitet und große Teile bereits mit Fördereinwilligungen befürwortete, gehabt hätten und haben. So erteilte die Regierung bereits die schulaufsichtliche Genehmigung für die Baumaßnahmen am Schulzentrum Kronach im Umfang des erstellten Raumprogramms für die Errichtung einer weiteren Sporthalleneinheit in der Größe 27 Meter mal 15 Meter mal 5,5 Meter.

Das Gremium erteilte die Zustimmung zum Haushaltsplan 2021 der im Verwaltungshaushalt mit 834 850 Euro und im Vermögenshaushalt mit 570 000 Euro abschließt.

Im Finanzplan liegt für den Landkreis der Schwerpunkt der Sanierungsmaßnahmen in den nächsten Jahren auf der staatlichen Berufsschule Kronach. Außerdem wird im Januar 2022 vom Schulverband Kronach III die Generalsanierung der Gottfried-Neukam-Mittelschule verstärkt fortgesetzt. Nach Abschluss dieser Maßnahmen, voraussichtlich 2024/2025 kann mit einer Sanierung der anderen Schulen am Schulzentrum begonnen werden. Im Jahr 2020 hat der Landkreis erstmals einen Hochbaurahmenplan entwickelt. Darin enthalten sind alle Hochbauliegenschaften des Landkreises, einschließlich des Schulzentrums. Gleichzeitig wurden für alle Schulen in der Sachaufwandsträgerschaft des Landkreises Kronach abstrakte Raumprogramme beantragt.

Vorbereitungen laufen

Die Raumprogramme sind Grundlage für eine spätere Generalsanierung der Schulen und einer entsprechenden Förderung. Gleiches gilt für die in die Jahre gekommenen Sporthallen. Voraussetzung hierfür ist der Bau der neuen zusätzlichen Sporthalle, um Kapazitätsengpässe zu vermeiden. Neben allen diesen Bauvorhaben will man den Naturschutz rund um die Schulen nicht vernachlässigen.

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