Integration
"Es war nirgends mehr sicher"
Soldaten geleiten Menschen für die Evakuierung an Bord eines Militärtransportflugzeugs. Auch die Ortskräft, die jetzt in Kulmbach leben, wurde von einer Militärmaschine nach Europa ausgeflogen. Foto: Senior Airman Brennen Lege/U.S. Air Force/AP/dpa
Soldaten geleiten Menschen für die Evakuierung an Bord eines Militärtransportflugzeugs. Auch die Ortskräft, die jetzt in Kulmbach leben, wurde von einer Militärmaschine nach Europa ausgeflogen. Foto: Senior Airman Brennen Lege/U.S. Air Force/AP/dpa
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Kulmbach – Um ihr Leben zu retten, haben sie alles zurückgelassen. Afghanische Familien berichten, was sie erlebt haben und warum der Neuanfang so schwer ist.

Die Einrichtung ist spärlich: ein Bett, eine Matratze, ein Teppich, zwei Stühle. Das Zimmer, das die fünfköpfige Familie W. bewohnt, ist nur eine Notlösung, eine Zwischenstation auf dem Weg in ein neues Leben. Sie ist eine von vier afghanischen Familien, die sich derzeit die Gemeinschaftsunterkunft in der Kulmbacher Schützenstraße teilen. Es sind ehemalige Ortskräfte mit ihren Frauen und Kindern. Noch vor einigen Monaten haben sie in Afghanistan für die Bundeswehr sowie für deutsche Behörden und Organisationen gearbeitet.

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