Verkehr
Autos parken in Volkershausen die Gehwege zu
In Volkershausen beschweren sich die Einwohner, dass wegen parkender Autos auf den Gehwegen oft kein Durchkommen mehr sei.
In Volkershausen beschweren sich die Einwohner, dass wegen parkender Autos auf den Gehwegen oft kein Durchkommen mehr sei.
Dieter Britz
F-Signet von Dieter Britz Fränkischer Tag
Volkershausen – Bei der Bürgerversammlung kritisieren die Volkershausener die Parksituation. Mit Kinderwagen oder Rollator sei oft kein Durchkommen möglich. Das beschäftigte die Einwohner noch.

Bei der Bürgerversammlung im Sportheim nutzten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, dem Bürgermeister und den anwesenden Marktgemeinderäten ihre Sorgen und Probleme vorzutragen. Wie schon früher war der Anteil von Frauen und jungen Leuten größer als bei den Bürgerversammlungen in den drei anderen Ortsteilen.

Probleme gibt es in dem Ortsteil offenbar wegen an den Straßenrändern und auf Gehwegen parkender Autos. „Kontrolliert wird nur zwischen 8 und 16 Uhr. Aber abends kommen sie nicht mehr durch“, klagte einer der Anwesenden und ein anderer unterstützte ihn: „Bei uns stehen die Autos auf dem Gehsteig, da kommt kein Kinderwagen und kein Rollator mehr durch“. Ein weiterer schilderte „in der Brunnrangenstraße ist oft kein Durchkommen mehr möglich, das wird Jahr für Jahr schlimmer. Das gibt Probleme mit dem Winterdienst“.

Garagen schon voll

Einer wusste sogar den Grund, warum so viele Autos auf den Straßen stehen: Viele Neubauten seien Fertighäuser mit einer einzigen Garage – „aber die ist vollgepackt mit allem möglichen Zeug und das Auto kommt dann auf die Straße“. Ein Bürger berichtete, dass er im Rathaus angerufen hat und die Auskunft bekam, dass die Verkehrsüberwachung für Volkershausen gar nicht zuständig sei. „Die Verkehrsüberwachung ist für die ganze Gemeinde zuständig, auch für Volkershausen und für Weichtungen“, widersprach Matthias Klement.

Baubedarf bleibt

„Wie sieht es mit den Kosten für Trinkwasser aus“, wollte ein Bürger wissen. Dieses Jahr bleiben sie noch stabil, konnte ihm Bürgermeister Matthias Klement versichern, „aber für das nächste Jahr kann ich das nicht garantieren wegen der Strompreise“.

Er lobte die Eigeninitiative von Eltern für die Sanierung des Spielplatzes im Ortsteil und dankte für die Spenden, mit denen Spielgeräte angeschafft werden konnten. „Das wertet den Spielplatz sehr auf“, freute er sich.

Die Marktgemeinde konnte im Ortsteil ein Grundstück erwerben, das in Zukunft bebaut werden kann. Ansonsten besitzt sie in Volkershausen keine eigenen Flächen mehr, die Bauinteressenten zur Verfügung gestellt werden könnten. „Es wird in Zukunft höhere Preise und höhere Zinsen geben, trotzdem wird Bedarf da sein“, schätzt der Bürgermeister.

Jugend bekommt einen Raum

Der Bürgermeister präsentierte auch die Pläne für das geplante Bürgerhaus mitten im Ort, das auch einen Jugendtraum bekommen soll. Vorgesehen ist der Um- und Ausbau eines vorhandenen Gebäudes in Eigenleistung. Ein Bürger wollte wissen, ob es nicht möglich sei, die Straßenbeleuchtung zwischen ein und 4.30 Uhr komplett abzuschalten und damit Strom zu sparen. Eventuell sei die Verwendung von Bewegungsmeldern möglich. Der Gemeinderat habe sich gegen eine Komplett-Abschaltung von Straßenbeleuchtungen entschieden, zumal das mit Kosten von 30.000 Euro verbunden sei.

Die Kosten für das geplante Freizeitgelände im Ortsteil Maßbach (im Gemeinderat wurden kürzlich 560.000 Euro genannt) sprach eine Bürgerin an und wollte wissen „wo ist die Eigenleistung?“ In den größeren Ortsteilen sei das halt etwas schwieriger, bekam sie vom Bürgermeister zur Antwort. Matthias Klement wies auch auf den Weihnachtsbaum aus Volkershausen hin, der vor dem Rathaus der Marktgemeinde steht. Er ist allerdings nicht beleuchtet, um ein Zeichen zu setzen. Für die nächsten Jahre werden nun Bäume gesucht ist, die zum Beispiel in Vorgärten stehen und zu groß geworden sind.

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