Pläne
Es bleibt beim Parkverbot im Hof
Auch nach dem Umzug der Freiwilligen Feuerwehr Elfershausen in ihr neues Gerätehaus wird das Parkverbot im Hof des Erthal-Schlosses nicht aufgehoben. Die Gemeinderatsmehrheit lehnte dies ab, offenkundig in der Sorge, der Hof könnte von parkenden P...
Auch nach dem Umzug der Freiwilligen Feuerwehr Elfershausen in ihr neues Gerätehaus wird das Parkverbot im Hof des Erthal-Schlosses nicht aufgehoben. Die Gemeinderatsmehrheit lehnte dies ab, offenkundig in der Sorge, der Hof könnte von parkenden Pkw „zugepflastert“ werden.
Winfried Ehling
F-Signet von Winfried Ehling Fränkischer Tag
Elfershausen – Der Schlosshof bleibt für Fahrzeuge tabu, darüber waren sich die Räte nach kurzer Diskussion einig.

Mit dem Neubau des Feuerwehrhauses ist die Grundlage des Parkverbots im Schlosshof hinfällig, sollte man meinen. Dem war nicht so. Zwar argumentierte der Bürgermeister Johannes Krumm, Parkplätze während der Öffnungszeiten des Rathauses und Parkkarten für den Schützenverein und dessen Sportgäste bereitzustellen, seine Stellvertreterin Christine Neeb-Wittmann warb für Kurzzeit-Parkplätze. Jürgen Englert sprach sich für den Erhalt des Parkverbots aus. Dieser Meinung war auch die Ratsmehrheit.

Wie geht es weiter mit Photovoltaik?

Der Markt verfolgt weiterhin die Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaik-Anlage auf Langendorfer Gemarkung und hält mehrheitlich an dem im November gefällten Beschluss fest. Demnach will Elfershausen einen Deal mit dem Investor – der Firma „Prowind“ – eingehen, die dem Markt die Hälfte der Photovoltaik-Flächen verkaufen soll, um „die Stromversorgung in kommunale Hände zu legen“. Prowind-Geschäftsführer Johannes Busmann sagte seine Gesprächsbereitschaft an einem Termin im Januar zu.

Da kein Anspruch zur Aufstellung eines Bebauungsplanes besteht, kann die Gemeinde die Bauleitplanung auch davon abhängig machen, dass ein Vorhaben mit einem bestimmten Bürgerbeteiligungsmodell zum Gegenstand des Bauleitplanverfahrens gemacht wird, erinnerte Bürgermeister Johannes Krumm. Da ein Antrag von fünf Gemeinderatsmitgliedern (3. Bürgermeister Volker Partsch und die Gemeinderäte Felix Geisel, Angelika Kohlhepp, Alfons Hausmann und Jürgen Simon) gegen den November-Beschluss vorlag, war dieser innerhalb zwei Wochen zu behandeln. Kohlhepp trat als Antragsstellerin zurück. Eine Voraussetzung, die Verlängerung der Einspeisezusage, wurde auf Initiative der Gemeinde beim Bayernwerk erwirkt. Der Beschluss fiel gegen vier Stimmen der Antragssteller.

Glasfaserausbau geht nicht voran

Der Ausbau eines Glasfasernetzes in der Verwaltungsgemeinschaft mit dem Anbieter „Deutsche GigaNetz“ kann wohl ad acta gelegt werden. Das Angebot des ausländischen Investors, hinter dem ein kanadischer Rentenfonds steht, im Juli des Jahres, ist für den Provider nicht mehr interessant. Absicht der Deutschen GigaNetz war es, einen Cluster von Hammelburg bis nach Bad Kissingen zu bilden. Dazwischen funkte die „KissConnect“ und auch VG-Partner Fuchsstadt zeigt kein Interesse mehr. Somit kommen die von GigaNetz erstrebten 5000 Haushaltsanschlüsse nicht zusammen. „Der Glasfaserausbau in der Marktgemeinde steht in den Sternen “, vermutete der Bürgermeister. Die fünf Häuser im Neubaugebiet von Engenthal sollen jetzt mit einem Koaxial-Kabel versorgt werden.

Im Rahmen des Projekts, das keine Förderung erhält, soll der Bauhof einen Graben herstellen, in dem Vodafone die Kabel verlegt. Zunächst soll aber ein Suchschlitz gegraben werden, um zu prüfen, ob Leerrohre vorhanden sind. Plan B wäre eine Richtfunk-Einrichtung von Schloss Saaleck zur Trimburg und von dort zur Verteilung. Hartmut Vierle von der Digitalen Kompetenzstelle des Landratsamts stand für Fragen zur Verfügung.

Jugendliche möchten einen Raum

In Trimberg fand sich eine Anzahl Jugendlicher, die den verwaisten Jugendraum im Feuerwehrhaus wieder nutzen möchten. Verwaltungsangestellte und Trimbergerin Mona Hartmann erklärte sich bereit, die Betreuung der Jugendlichen zu übernehmen und wurde einmütig zur Orts-Jugendbeauftragten bestellt.

Dienstjubiläum

Eingangs der Sitzung gratulierte der Rathausobere Verwaltungsleiter Elmar Schubert zum 40. Dienstjubiläum. Der Fuchsstädter trat zum September 1981 als Beamtenanwärter des mittleren, nicht-technischen Dienstes beim Markt ein, absolvierte den Grundwehrdienst und wurde 1990 zum Standesbeamten ernannt. Mit abgelegter Anstellungsprüfung (1994) für den gehobenen Verwaltungsdienst wurde Schubert fünf Jahre später Geschäftsleitender Beamter und leitete bis 2013 das Standesamt. Ende November konnte er sein 40. Dienstjubiläum feiern.

Marktfest

Seine liebe Not hat Elfershausen mit dem Marktfest, das meistens mit dem Hammelburger „Höflesfest“ zusammenfällt und, vermeintlich, beiden Kommunen Besucher wegnimmt. Krumm nahm deshalb Rücksprache mit den Veranstaltern in der Stadt, jedoch ist die Doppelbelegung am 12. und 13. August 2023 nicht zu ändern. Für darauffolgende Jahre sieht es besser aus.

Den Bau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung und Garage am Machtilshausener „Kreuzberg“ befürwortete der Rat, sofern der Kellerzugang die zulässigen 2,50 Meter Abgrabung einhält.

Inhalt teilen

Oder kopieren Sie den Link: