Blackout
Oerlenbach sorgt für den Notfall vor
Falls der Strom wegbleibt, müssen die Gemeinden sich 72 Stunden selbst versorgen können.
Falls der Strom wegbleibt, müssen die Gemeinden sich 72 Stunden selbst versorgen können.
Symbolfoto: Nicolas Armer/dpa
F-Signet von Hans-Peter Hepp Fränkischer Tag
Oerlenbach – Die Gemeinde rüstet sich mit zusätzlichen Aggregaten für einen Stromausfall.

Mit zusätzlichen Aggregaten und einem detaillierten Plan rüstet sich Oerlenbach für einen möglichen Stromausfall. Bürgermeister Nico Rogge stellte dem Gemeinderat die Ideen der Verwaltung vor, erläuterte, wo die Stromerzeuger in den vier Ortsteilen benötigt werden und nannte erste Kosteneinschätzungen.

Feuerwehr hat Ersatzstrom

In allen Dörfern werden die Feuerwehren über einen solchen „Ersatzstrom“ verfügen, zusätzlich erhält jeder Ortsteil weitere Einspeisungsgeräte für einen Treffpunkt. Die Gemeinde ist auch für das Pflegeheim neben der Schule verantwortlich. Der genaue Notfallplan bleibt vorerst in der Schublade; für 72 Stunden Stromausfall sollen die Gemeinden gewappnet sein. Die bestellten und noch zu bestellenden Aggregate werden aber wohl erst ab Mitte Januar zur Verfügung stehen.

Mediziner-Verteilung

Ein komplexes bürokratisches und mathematisches Regelwerk organisiert die Verteilung von Ärzten im Land. Oliver Legler vom Kommunalbüro für ärztliche Versorgung erläuterte den mehrstufigen Plan. Auf exakt 1607 Bürger kommt dabei ein „Vollzeit-Hausarzt“. Bad Kissingen als Ganzes ist gut versorgt, zwei zusätzliche Hausärzte dürften in der Fläche noch kommen. Die Verantwortung für die Verteilung liegt bei der Kassenärztlichen Vereinigung, nicht beim Kreis oder bei der Kommune. Weil das Durchschnittsalter der Hausärzte stetig steigt, sind neue Modelle für die Versorgung notwendig. Oliver Legler unterstützt die Gemeinden bei der Suche nach dem Idealweg, hilft auch bei der Kommunikation zwischen der Gemeinde, den Bestandsärzten und Medizinstudenten.

Bebauungsplan „Auf der Höh’“

Eine ganze Reihe von Einwendungen behandelte der Gemeinde für den Bebauungsplan „Auf der Höh’“. Planer Matthias Kirchner hatte die Änderungswünsche der Behörden bewertet, Bürgermeister Nico Rogge verlas zugehörige Beschlussvorlagen und die Ratsmitglieder folgten in allen Punkten den Vorschlägen. Der Eltingshäuser Bebauungsplan geht jetzt in die nächste Runde.

Gewerbesteuer

Die Gemeinde Oerlenbach erhöht den Hebesatz der Gewerbesteuersatz von 380 auf 400. Die Mehreinnahmen bezifferten Rechnungsprüfer Alexander Böse und Kämmerer Steffen Borst im mittleren fünf-stelligen Bereich. Vier Ratsmitglieder stimmten gegen die Anhebung.

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