Kirche
Wie die Diakonie Lohr im Pflege-Alltag helfen kann
Die neuen Diakonie-Alltagsbegleiter (von links):  Projektleitung Michaela Gerlach und Helga Wild-Krämer, Andrea Weingart, Gunther Nöll, Tanja Stühler, Vera Ludwig, Galina Zarachovic, Christine Hartmann, Marianne Eisenhauer, Gabriele Rehm, Andrea S...
Die neuen Diakonie-Alltagsbegleiter (von links): Projektleitung Michaela Gerlach und Helga Wild-Krämer, Andrea Weingart, Gunther Nöll, Tanja Stühler, Vera Ludwig, Galina Zarachovic, Christine Hartmann, Marianne Eisenhauer, Gabriele Rehm, Andrea Sondermann, Projektleiter und Geschäftsführer Michael Donath, Dekan Till Roth sowie (vorne, sitzend) Ingrid Volkert und Eva Mann.
Elke Schaub
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Lohr am Main – Insgesamt 44 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Diakonie Lohr können als Alltagsbegleiter bei der Pflege von Angehörigen unterstützen. Wie man sie anfragen kann.

Das Diakonische Werk Lohr hat zwölf neue Diakonie - Alltagsbegleiter. Elf Frauen und ein Mann haben ihre Grundschulung erfolgreich beendet und können jetzt ihren Dienst in den Landkreisen Main-Spessart und Bad Kissingen aufnehmen, wie das Diakonisches Werk Lohr der Presse mitteilt. Damit stünden der Diakonie Lohr insgesamt 44 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zur Verfügung, die diesen Dienst übernehmen können.

Umfassende Ausbildung

Die neuen Alltagsbegleiter haben zum Beispiel wichtige Techniken gelernt, wie man fachgerecht den Patienten aufsetzt oder eine Windel anlegt, welche rechtlichen Fragen mit der Pflegeversicherung zu klären sind, was Pflegegrade, Betreuungs- und Vorsorgevollmacht bedeuten und erfuhren im Bereich der Demenzerkrankung und Validation, wie man mit Unruhe eines Demenzerkrankten umgeht. Auch Kommunikationstechniken wurden gelernt. Die Vermittlung von Grundkenntnissen zu Apoplex und Multimorbidität gehörten genauso dazu, wie hauswirtschaftliche Kenntnisse und Hygiene.

Zum Abschluss der erfolgreichen Ausbildung bekamen alle ihr Zertifikat. Vorsitzender Dekan Till Roth sprach den Segen und überreichte jedem ein „Handschmeichler - Kreuz“ als Wegbegleitung.

Unabhängig von der Konfession

Versorgt werden Hilfebedürftige aller Nationalitäten und Glaubensrichtungen. Die Abrechnung der Einsätze erfolgt in der Regel mit der Pflegekasse oder privat.

Einsatzleiterin Helga Wild-Krämer und Geschäftsführer Michael Donath geben Auskunft darüber, wie das erfolgen kann. Durch die gemeinsame Trägerschaft mit dem Evangelischen Diakonieverein Partenstein seien auch weitere Pflegeleistungen und Auskünfte möglich, heißt es in einer Pressemitteilung der Diakonie.

Kontakt

Wer einen Alltagsbegleiter braucht, wendet sich an die Einsatzleitung der Familienpflegestation der Diakonie Lohr, Helga Wild - Krämer, Tel.: 09358 / 409, oder an die Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes Lohr, Tel.: 09352 / 60 64 248.

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