Kultur-Tipp
"Coburg liest" über Zwangsadoptionen
Lisa Quentin wird ihren Roman „Ein völlig anderes Leben“ in Neustadt vorstellen.
Lisa Quentin wird ihren Roman „Ein völlig anderes Leben“ in Neustadt vorstellen.
Foto: Ulrike Schacht
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Neustadt bei Coburg – Das Literaturfestival „Coburg liest“ gastiert mit einem heiklen Thema zur deutsch-deutschen Geschichte erstmals in Neustadt.

Das Literatur-Festival „Coburg liest!“ geht auf Tour und gastiert erstmals in Neustadt. Am Montag, 2. Mai, wollten die Veranstalter in der Kultur.Werk.Stadt den Soziologen Harald Welzer begrüßen.

„Ein völlig anderes Leben“

Nach seiner kurzfristigen Absage gelang es nun, Lisa Quentin für den Abend zu gewinnen. In ihrem Roman-Debüt „Ein völlig anderes Leben“ beschäftigt sich die Journalistin, die 1985 geboren wurde und im Landkreis Coburg aufgewachsen ist, mit einem der düstersten und kaum aufgearbeiteten Kapitel der DDR-Geschichte: den Zwangsadoptionen.

Einblick in Entstehunggeschichte

In der Kultur.Werk.Stadt, nur einige hundert Meter von der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze entfernt, wird Lisa Quentin ab 19.30 Uhr aus ihrem Roman lesen und über die Entstehungsgeschichte und die Recherche zu dem eben erschienenen Buch berichten.

Das Landestheater zählt erneut neben der Hochschule Coburg, der Volkshochschule Coburg Stadt und Land sowie der Buchhandlung Riemann zu den Veranstaltern der Literaturtage.

Tickets

Kartenvorverkauf: Buchhandlung Riemann, info@riemann.de, www.coburgliest.de.

Tickets kosten im Vorverkauf 15 Euro, an der Abendkasse 18 Euro (Schüler/Studenten fünf Euro). Infos Online unter www.coburgliest.de.

Einen Überblick über das Programm von „Coburg liest“ finden Sie hier

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