Afghanistan
Blut, Tote, Tränen: Alles war umsonst
Udo Schröder war als Bundeswehrsoldat über vier Monate in Afghanistan. "Wir waren außerhalb von Kundus in einige Gefechte verwickelt", sagt der Wonseeser.
privat
Alexander Hartmann von Alexander Hartmann Bayerische Rundschau
Kulmbach – Der Wonseeser Udo Schröder war als Soldat in Afghanistan. Nach dem Siegeszug der Taliban ist er davon überzeugt: Die Mission hätte so nicht beendet werden dürfen.

Als Udo Schröder im Fernsehen die Bilder von Menschen sieht, die sich aus Furcht vor den Taliban an ein startendes Flugzeug der amerikanischen Streitkräfte hängen, schüttelt er verständnislos den Kopf. "So was hätte ich mir nie im Leben vorstellen können", sagt der 34-Jährige, der sich noch gut an das Jahr 2010 erinnern kann, als er selbst auf dem Flughafen der afghanischen Hauptstadt gelandet war - als Soldat der Bundeswehr mit einer klaren Mission: einen Beitrag zu leisten zur Demokratisierung und Stabilisierung der Gesellschaft in einem ...

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