Interview
Raserprozess: Familie kann mildes Urteil nicht ...
Bei einem Unfall am 6. Februar in Selb starb ein 19-jähriger Kulmbacher Berufsschüler: Der Fußgänger wurde von dem schwarzen Audi (rechts) überfahren, der mit mindestens 78 Stundenkilometern durch die Innenstadt gerast war. Anschließend rammte der Todesfahrer noch zwei Autos.  Foto: Archiv/News5
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Kulmbach – Nach dem Urteil redet erstmals die Familie des toten Kulmbachers: über ihren Schmerz, die Hauptverhandlung, den Angeklagten und die Gerechtigkeit.

Im Prozess in Hof durften sie nicht reden. Sie hörten zu, wie tagelang über den Tod des Sohnes, Bruders, Freundes geredet wurde - und über die Schuld des Autofahrers, der ihnen das Liebste genommen hat. Was ist ein Menschenleben wert? Jetzt wollen die Hinterbliebenen reden. Über ihren Schmerz, über die Hauptverhandlung, über den Angeklagten, über das Urteil und über die Fragen, die sie sich ständig stellen: Was ist gerecht? Was ist eine gerechte Strafe? Was ist ein Menschenleben wert? Das Unvorstellbare geschah am 6.

Es steckt mehr in dieser Geschichte.

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