Neue Kneippanlage
Marktschorgaster haben beim Bau mit angepackt
Die neue Kneippanlage am Stöckleinsteich testeten (vorne) Bürgermeister Marc Benker, Elena Büttner, Andree Barth, Johanna Enache-Wigger und weitere Barfüßler im Anmarsch.
Die neue Kneippanlage am Stöckleinsteich testeten (vorne) Bürgermeister Marc Benker, Elena Büttner, Andree Barth, Johanna Enache-Wigger und weitere Barfüßler im Anmarsch.
Foto: Preissinger
F-Signet von Bruno Preissinger Fränkischer Tag
Marktschorgast – In Marktschorgast wurde ein neues Kneippbecken eröffnet, das mithilfe von ehrenamtlichen Helfern errichtet wurde.

Die Fläche um den Stöckleinsteich mit Outdoor-Fitness-Geräten und dem neuen Kneippbecken wächst zu einer Wellness-Oase. Beide Projekte wurden mit je 10.000 Euro aus dem Budget der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) „Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland“ gefördert.

„Eine weitere Bereicherung für Marktschorgast“

Bürgermeister Marc Benker konnte zur Eröffnung der „Kneippanlage Tretbecken“ die ILE-Managerin Elena Büttner willkommen heißen. Sie bezeichnete das Projekt als gelungen. Darüber könnten sich Jung und Alt freuen. Benker sprach gar von einem Knaller: „Es ist eine weitere Bereicherung für Marktschorgast, ein Gewinn an Lebensqualität und Gesundheit und gut angelegtem Geld.“

Wie der Bürgermeister betonte, stamme die Idee von Gemeinderat Andree Barth, die CSU-Fraktion habe mit Unterstützung des Bauunternehmens Schimmel-Bau die Anlage errichtet, und Andree Barth, Ulrich Reinhardt und Toni Nüssel die hätten dabei ehrenamtlich die meisten Stunden gearbeitet.

Baufirma half und zeigte sich großzügig

Laut Andree Barth habe sich der Bau des Beckens als schwieriger erwiesen als gedacht. „Es musste ein Bauunternahmen miteinbezogen werden, um den Wasserstand durch die vorbeifließende Schorgast auf 40 Zentimeter im Becken zu halten. Dafür konnte das Baugeschäft Schimmel-Bau gewonnen werden. Dabei zeigte sich die Firma entgegenkommend. Geschäftsführer Gerald Schimmel stellte nur das Material und Maschinen in Rechnung.

Es seien 263 Stunden ehrenamtlich geleistet worden. Dadurch habe die Marktgemeinde eine horrende Summe gespart. Die Kosten bezifferte Barth auf insgesamt 15.400 Euro.

Wichtig: warme Füße vor dem Wassertreten

Auch eine Abordnung des Kneippverein Bad Berneck und Umgebung e.V. mit Vorsitzender Johanna Enache-Wigger war vor Ort. Sie erläuterte das korrekte Benutzen der Anlage. Wichtig sei, dass man vor dem Beginn warme Füße habe. Auf der Infotafel ist unter„So kneippen Sie richtig“ zu lesen: „Beim Wassertreten die Füße abwechselnd bei jedem Schritt ganz aus dem Wasser heben (Storchenschritt)“.

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