Ferienpass-Aktion
Nach der Geisterjagd im Schloss Thurnau gab es Eis
Eis schmeckt immer, besonders bei den gegenwärtig, heißen Temperaturen.
Eis schmeckt immer, besonders bei den gegenwärtig, heißen Temperaturen.
Foto: Werner Reißaus
Landrat Klaus Peter Söllner gibt eine Eisrunde aus.
Landrat Klaus Peter Söllner gibt eine Eisrunde aus.
Foto: Werner Reißaus
Auch eine Schatztruhe wurde im Schloss gefunden, aber nicht mit Gold, sondern mit  Gummibärchen.
Auch eine Schatztruhe wurde im Schloss gefunden, aber nicht mit Gold, sondern mit Gummibärchen.
Foto: Werner Reißaus
Auch für Entspannung war Zeit.
Auch für Entspannung war Zeit.
Foto: Werner Reißaus
Thurnau – „Der Landrat und das Schlossgespenst – , so lautete das Motto des Aktionstags zum Ferienpass von Kreisjugendring und Landkreis-Jugendarbeit.

Das malerische Thurnauer Schloss bildete zusammen mit dem Schlosssee und dem benachbarten Töpfermuseum eine geradezu ideale Kulisse für die Veranstaltung.

Rund 60 Kinder aus dem Landkreis Kulmbach ließen keine Gelegenheit aus, um die Ecken und Nischen im Thurnauer Schloss zu erkunden, die sonst verschlossen bleiben. Ihre Aufgabe bestand darin, sich auf die Suche nach einem Schlossgespenst zu machen.

Begleitet wurden die Kids von zehn Betreuern. Die Frage war, ob sich jemand einen Scherz erlaubt hatte oder wirklich ein echtes Gespenst unterwegs war. Die Kinder waren aufgerufen, Beweise dafür zu suchen, dass sich jemand nur einen Scherz erlaubt hatte. In den Räumen des Schlosses waren unterschiedliche Spiele aufgebaut, die von den Kindern gemacht werden mussten, um an Hinweise zu kommen.

Zudem wurde eine Kreativaktion im Töpfermuseum organisiert, wo die Kids töpfern konnten, wozu sie gerade Lust hatten.

Eine Schlossführung mit dem Burgkastellan Ralf Wirth fand ebenfalls statt. Hier lernten die Kinder das Schloss kennen.

Aufgrund der vielen „handfesten“ Beweise, die die Kinder gefunden hatten, stand fest: Es gibt kein Gespenst, sondern vielmehr hatte sich jemand einen Scherz erlaubt und sich nur als Schlossgespenst ausgegeben. Damit war auch klar: Bekanntermaßen kommen die „Täter“ immer an den Tatort zurück – und jetzt hatten die Kinder auch die Gelegenheit, das Schlossgespenst anhand der gesicherten Indizien ausfindig zu machen: Es war der Geschäftsführer des Kreisjugendrings, Jürgen Ziegler, der am Landratsamt als Sozialpädagoge auch für die Landkreisjugendarbeit zuständig ist.