Restaurierung
Marter in Hohenberg zieht die Blicke auf sich
Die Marter in Hohenberg ist jetzt wieder ein Schmuckstück.
Die Marter in Hohenberg ist jetzt wieder ein Schmuckstück.
Foto: Oswald Purucker
F-Signet von Oswald Purucker Fränkischer Tag
Marktleugast – In einer kleinen Grünanlage gegenüber der Hohenberger Marienkapelle erstrahlt die steinerne Marter aus dem 18. Jahrhundert wieder in ihrer vollen Schönheit.

Nach der Bearbeitung durch die Steinmetzfirma Fröhlich GmbH in Baunach sind die vier religiösen Reliefbilder im Aufsatz wieder deutlich erkennbar. Die Säulen waren so stark verwittert, dass nur noch Konturen der Bilder zu erkennen waren, so Bürgermeister Franz Uome. Nun sind die Gottesmutter, eine Kreuzigungsgruppe, Sankt Michael und auf dem vierten Bild der Heilige Johannes Nepomuk zur Freude der Hohenberger Bürger wieder deutlich sichtbar.

Im Privatbesitz von Hohenberger Familien

Die Renovierung, so Uome, beschloss der Marktgemeinderat auf Antrag der Freien Wähler und der Wählergemeinschaft. Dabei ging es nicht nur um diese eine Sandsteinmarter, die im Gemeindebesitz ist, sondern auch noch um zwei weitere, die im Privatbesitz zweier Hohenberger Familien sind.

Ein Spendenaufruf in der Kirchengemeinde brachte 800 Euro ein, der Bürgermeister kümmerte sich um öffentliche Förderung. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege sicherte für den Erhalt der wertvollen Kulturdenkmäler einen Betrag von 2500 Euro zu.

Henry Schramm ist gebürtiger Hohenberger

Als gebürtigem Hohenberger lag der Erhalt der bedeutenden kirchengeschichtlichen Sandsteinsäulen auch Bezirkstagspräsident Henry Schramm sehr am Herzen. In Abstimmung mit ihm unterstützt die Oberfrankenstiftung mit 5000 Euro, und Henry Schramm gab noch einmal 4000 Euro aus eigenen Mitteln hinzu. Auch die Raiffeisenbank Oberland spendete 2000 Euro. Somit konnte die Marktgemeinde die Renovierung aller drei Bildstöcke in Auftrag geben.

Blickfang für Wallfahrer und Wanderer in Hohenberg

Unter Beteiligung der Bevölkerung fand im Beisein von Bezirkstagspräsident Henry Schramm die kirchliche Weihe durch Pfarrer Pater Florian statt. Dritter Bürgermeister Clemens Friedrich freute sich, dass die renovierte Marter nun wieder die Blicke vieler Wallfahrer und Wanderer auf sich ziehe. Bei Kaffee und Kuchen im Gemeindesaal der Kuratie Hohenberg unterstrich Bezirkstagspräsident Henry Schramm noch einmal die enge Verbundenheit mit seinem Heimatort. Pfarrgemeinderatsvorsitzender André Arnold überreichte dabei auch die Spende der Kirchensammlung.

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