Dorfwettbewerb
Thurnau macht vor der Jury eine gute Figur
Für einen wunderschönen Schlusspunkt sorgten die Gregori-Kinder.
Für einen wunderschönen Schlusspunkt sorgten die Gregori-Kinder.
Foto: Werner Reißaus
Thurnau – Die Bewertungskommission zeigte sich bei ihrem Besuch am Mittwoch beeindruckt. Reicht es für eine Medaille?

Beim 27. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hat der Markt Thurnau keine schlechten Karten, wenn es um eine Medaille geht. Eine 14-köpfige Bewertungskommission war am Mittwoch im Marktflecken und war sehr beeindruckt, was Thurnau in den fünf Bewertungskriterien zu bieten hatte und mit welcher Begeisterung und Professionalität die Vorstellung der einzelnen Stationen erfolgte. Kreisvorsitzender Günter Reif und auch Landrat Klaus Peter Söllner (FW) räumten Thurnau jedenfalls gute Chancen ein.

Drei Siegerdörfer werden ermittelt

Seit 60 Jahren gibt es den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, der eine lebendige Dorfentwicklung fördern soll. In diesem Jahr wurde der Bezirksentscheid mit 44 teilnehmenden Dörfern durchgeführt.Von diesen Kommunen haben 15 eine Goldmedaille errungen und nehmen wie Thurnau am Landesentscheid teil. Diese Teilnehmerzahl erlaubt die Vergabe von drei Goldmedaillen auf Landesebene. Die drei Siegerdörfer vertreten Bayern 2023 im Bundesentscheid.

Fünf Bewertungskriterien liegen dem Wettbewerb zugrunde: Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und -entwicklung, Grüngestaltung und -entwicklung sowie Dorf in der Landschaft.

Die sanierte Schlossanlage beeindruckte

Die Präsentationen machten deutlich, dass Thurnau in allen Bereichen mächtig punkten konnte. Vor allem die sanierte Schlossanlage mitten im Marktflecken beeindruckte die Fachjury mit dem Vorsitzenden der Landesbewertungskommission , Jörg Hirsche.

Der Landrat ist in Thurnau verliebt

Bürgermeister Martin Bernreuther begrüßte am Rathaus die Bewertungskommission , und Landrat Klaus Peter Söllner freute sich, bei dieser Bewertung dabei sein zu dürfen: „Ich habe mich schon als junger Landrat in diesen Markt Thurnau verliebt, ein grandioser Ort, in dem die Harmonie gegeben ist. Und Thurnau steht letztendlich für Tradition und Zukunft in besonderer Weise.“

Verschönern und gestalten

Zum Motto der Marktgemeinde, „Altes bewahren – Neues entdecken“, machte die Zweite Vorsitzende des Gartenbauvereins Thurnau, Sabine Hacker, deutlich, dass Thurnau ein Markt ist, den man nicht nur verschönern, sondern auch gestalten wolle: „Gleichzeitig wollen wir auch in einer neuen, modernen Gemeinde leben, in der junge und alte Menschen glücklich und zufrieden miteinander leben können.“

Schönes Schlussbild

Beim Jury-Rundgang galt es, nicht weniger als 15 Stationen zu bewerten, mit herausragenden Bauwerken wie das Schloss und die St. Laurentius-Kirche. Dabei wurde auch ein Eindruck vom sozialen und kulturellen Leben und von der städtebaulichen Entwicklung Thurnaus vermittelt.

Zum gemeinsamen Abschluss, dem auch viele Thurnauer Bürgerinnen und Bürger beiwohnten, traf man sich am Rathausplatz. Dabei sorgten die Bläserklasse des Musikvereins Thurnau und die Gregori-Kinder am Beispiel des Kinderfestes zu Ehren des Hl. Gregorius mit ihrem Tanz für ein Highlight und ein tolles Schlussbild.

Ergebnis wird am 26. September bekanntgegeben

Jörg Hirsche machte in seinen Schlussworten deutlich, dass Thurnau viel zu bieten hatte. Zu den Bewertungskriterien gaben auch die zuständigen Jurymitglieder ihre Eindrücke wieder, ohne dabei eine Wertung vorzunehmen, denn die wird erst am Montag, 26. September, veröffentlicht werden.

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