Millionenprojekt
Grünes Licht für den Garten der Sinne
Der Neubau des „Schwarzen Rosses“ nimmt langsam Formen an.
Der Neubau des „Schwarzen Rosses“ nimmt langsam Formen an.
Foto: Sonny Adam
F-Signet von Sonja Adam Fränkischer Tag
Kasendorf – Der Umbau des ehemaligen Brauereigasthofes „Schwarzes Ross“ in Kasendorf macht Fortschritte. Aber was geschieht im Umfeld?

Für den Markt Kasendorf ist der Umbau des Anwesens Marktplatz 5 ein Mega-Projekt. Aus dem ehemaligen Brauereigasthof „Schwarzes Ross“ soll eine Diakoniestation mit Tagespflegeeinrichtung werden. Ein Kran und Gerüste verraten, dass die riesige Umbaumaßnahme Fortschritte macht. In der jüngsten Sitzung beratschlagten die Gemeinderäte, wie die Gestaltung des rückwärtigen Bereichs aussehen könnte.

Bürgermeister Norbert Groß (CSU) erklärte, dass die Senioren mit kleinen Bussen und Fahrzeugen über einen rückwärtigen Eingang gefahrlos in die Tagespflege gebracht werden sollen. Das Halten an der Staatsstraße sei eher schwierig. Aus diesem Grund sollen hinter dem „Schwarzen Ross“ zwei behindertengerechte Parkplätze angelegt werden sowie eine Fläche, auf der auch ein Wenden möglich ist.

Öffentlich zugänglich

Doch Kernstück der Gestaltung der rückwärtigen Fläche ist laut Groß eine Grünanlage, die von Wegen umgeben ist. Der Garten der Sinne solle mit einem Brunnen und einer Bank ausgestattet werden und öffentlich zugänglich sein. „Ich finde, so eine grüne Insel ist keine schlechte Lösung“, kommentierte der Bürgermeister die erste Entwurfsplanung. Er betonte, dass die Wege absichtlich so gestaltet sein sollen, dass keine Befahrung erfolgen kann.

Dank der geplanten öffentlichen Widmung rechnet Groß mit einem Zuschuss von 90 Prozent. Die Gemeinderäte diskutierten zwar kurz darüber, ob die grüne Insel etwas verschoben werden könnte, um noch breitere Wege zu ermöglichen. Doch letztlich genehmigten sie die Entwurfsplanung. Details können noch eingearbeitet werden.

Es darf gebaut werden

Die Mitglieder des Kasendorfer Marktgemeinderats hatten keine Einwände gegen die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses in Lopp sowie einen möglichen Neubau von Reihenhäusern mit Garagen in Azendorf in der Nähe der Kirche. Letzteres Vorhaben hänge jedoch von der Zustimmung der Nachbarn ab.

Der SSV Peesten möchte einen Brunnen bohren, um auch in Zukunft die Bewässerung des Sportplatzes sicherzustellen. Das Gremium erteilte hierzu eine Bohrgenehmigung. Dies ist wichtig, weil der Markt Kasendorf Eigentümer des Grundstücks ist. Ob wirklich Wasser aus einem Brunnen gefördert werden kann, muss aber von den Experten geklärt werden. Die Kosten für die Bohrungen muss der Verein tragen.

Brunnen für Sportplatzbewässerung?

Bislang wurde der Sportplatz über einen privaten Teich und aus dem Bach bewässert. Allerdings legten dagegen Bürger Beschwerde ein. Verwaltungsleiter Herbert Schmidt betonte, dass die Bohrungen Aufschluss geben sollen, ob eine mögliche Entnahme aus einem Brunnen das Grundwasser oder andere Gewässer beeinflussen. Dies müsse ein Ingenieurbüro herausfinden. Erst dann könne entschieden werden, ob eine Bewässerung über einen möglichen Brunnen stattfinden kann.

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