Herausforderung
In Thurnau werden Lösungen für die Zukunft gesucht
Katharina Gogolin (links) von der Cima Beratung und Management GmbH leitete einen der vier parallel stattfindenden Workshops für Bürgermeister.
Katharina Gogolin (links) von der Cima Beratung und Management GmbH leitete einen der vier parallel stattfindenden Workshops für Bürgermeister.
Foto: Werner Reißaus
F-Signet von Werner Reißaus Fränkischer Tag
Thurnau – Wie können Gemeinden den demografischen Wandel gestalten? Um Antworten auf diese Frage ging es beim Demografie-Forum, zu dem „Oberfranken Offensiv “ nach Thurnau eingeladen hatte.

Vorgestellt wurden dabei auch einige erfolgreiche Projekte in der Region sowie das Ergebnis einer flächendeckenden Demografie-Analyse für Oberfranken, die die Cima-Beratung + Management GmbH wissenschaftlich umgesetzt hatte. Mehrere Bürgermeister präsentierten Aktionen aus ihren Gemeinden,  darunter waren Robert Bosch aus Mainleus und Martin Bernreuther aus Thurnau. Die Moderation des Forums lag in den Händen von Frank Ebert (Oberfranken Offensiv) und Roland Wölfel (Cima).

Konkrete Handlungsansätze und Strategien

Mehr als 60 Vertreter oberfränkischer Kommunen beteiligten sich aktiv in Workshops. Erstes konkretes Ergebnis der gemeinsamen Arbeit soll eine Fachtagung sein, die sich speziell der kommunalen Herausforderung in Sachen Wohnraum widmen soll. Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz fest, dass es sich um die erste flächendeckende Analyse demografischer Gegebenheiten in Oberfranken handele. „Nicht die Ergebnisse an sich sollen im Vordergrund stehen. Uns ist es vielmehr wichtig, dass wir konkrete Handlungsansätze, Strategien und Maßnahmen zur aktiven Gestaltung und Bewältigung des demografischen Wandels identifizieren.“

Initiative des Heimatministeriums

Die Regierungspräsidentin machte deutlich, dass unterschiedliche Herausforderungen auch unterschiedliche Strategien bedeuten. Gerade deshalb wolle man über den Tellerrand schauen und möglichst viele Kommunen in die Lage versetzen, vom bereits vorhandenen Erfahrungsschatz anderer Kommunen zu profitieren. Um Projekte möglichst zielgerichtet und bedarfsorientiert zu konzipieren und zu gestalten, habe man auf Initiative des Heimatministeriums diese Untersuchung durchgeführt.

Schramm: "Plattform für Kooperationen bieten"

Bezirkstagspräsident Henry Schramm, zugleich Vorsitzender von Oberfranken Offensiv, machte deutlich, dass es ein wesentliches Anliegen des Kompetenzzentrums sei, regelmäßige Netzwerkveranstaltungen und Workshops zu organisieren, bei denen sich Entscheider aus Kommunen, Wirtschaft, Kammern, Verbänden und sozialen Träger sowie interessierte zu demografierelevanten Themen austauschen. „Wir wollen ihnen eine Plattform für Kooperationen bieten, ihre Kommune unter die Lupe nehmen und Unterstützungsbedarfe abfragen.“

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