Überschwemmungen
Kulmbach: Das erste Hochwasser 2022 ist da
Die Straße nach Ebersbach ist überschwemmt - für den Traktorfahrer aber kein Problem. Foto: Jürgen Gärtner
Die Straße nach Ebersbach ist überschwemmt - für den Traktorfahrer aber kein Problem. Foto: Jürgen Gärtner
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Auch der Main bei Mainleus führt  schon deutlich mehr Wasser als üblich. Foto: Jürgen Gärtner
Auch der Main bei Mainleus führt schon deutlich mehr Wasser als üblich. Foto: Jürgen Gärtner
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Der Radweg von Maineck nach Mainklein ist abgesoffen. Foto: Jürgen Gärtner
Der Radweg von Maineck nach Mainklein ist abgesoffen. Foto: Jürgen Gärtner
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Auch am Wehr der früheren Trebgaster Mühle ist ganz schön was los.   Foto: Dieter Hübner
Auch am Wehr der früheren Trebgaster Mühle ist ganz schön was los. Foto: Dieter Hübner
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Auch am Wehr der früheren Trebgaster Mühle ist ganz schön was los.   Foto: Dieter Hübner
Auch am Wehr der früheren Trebgaster Mühle ist ganz schön was los. Foto: Dieter Hübner
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Überschwemmungen
Jürgen Gärtner von Jürgen Gärtner Bayerische Rundschau
Kulmbach – Von wegen weißer Winterzauber: Der Dauerregen sorgt im neuen Jahr für erste Überflutungen im Landkreis Kulmbach.

Die ersten Straßen sind schon überflutet, Unterführungen und Felder vollgelaufen: Das neue Jahr ist kaum ein paar Tage alt und hat schon sein erstes kleines Hochwasser zu verzeichnen. Wie immer hat es die neuralgischen Stellen in Ebersbach und Feuln erwischt: Die Straßen sind dort gesperrt. Auch in Lanzendorf wurde die Ortsstraße am Main überspült und musste gesperrt werden.

Spaziergang in den überfluteten Wiesen bei Feuln. Foto: Jürgen Gärtner
Spaziergang in den überfluteten Wiesen bei Feuln. Foto: Jürgen Gärtner
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Für Sven Wasel vom Wasserwirtschaftsamt Hof ist ein Hochwasser um den Jahreswechsel nichts Außergewöhnliches. "Um Weihnachten herum gibt es häufig eine Wärmephase mit Tauwetter und Niederschlägen. Da passiert es ganz schnell, dass wir Hochwasserhaben", erklärt er. Durch den Dauerregen seien die Böden gesättigt und könnten keine Feuchtigkeit mehr aufnahmen - das Wasser läuft in die Bäche und Flüsse, deren Pegel steigen.

Die Flutmulde in Kulmbach ist auch schon gut gefüllt. Foto: Jürgen Gärtner
Die Flutmulde in Kulmbach ist auch schon gut gefüllt. Foto: Jürgen Gärtner
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Im Raum Kulmbach sind vor allem der Weiße und der Rote Main relevant. Der Weiße Main entspringt im Fichtelgebirge und schlängelt sich auf seinem Weg bis zum Zusammenfluss bei Steinenhausen durch den östlichen Landkreis Kulmbach , wo er für die ersten Überschwemmungen in diesem Jahr gesorgt hat. "Der Weiße Main bekommt etwas mehr Wasser ab als der Rote Main. Beim Weißen Main werden Meldestufen zwischen 1 und 2, vereinzelt vielleicht auch Meldestufe 3 erreicht", berichtet Sven Wasel.

Die Mainauen bei Melkendorf. Foto: Jürgen Gärtner
Die Mainauen bei Melkendorf. Foto: Jürgen Gärtner
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Die Meldestufe 3 kann Mittwochnachmittag bei Mainleus überschritten werden, möglicherweise schon in der Nacht zum Mittwoch bei Ködnitz. Am Dienstagnachmittag hatte der Main dort bereits die Meldestufe 2 überschritten. Eine genaue Prognose ist schwierig, selbst für die Fachleute vom Wasserwirtschaftsamt . Denn die Pegelstände hängen vor allem von der Regenmenge im Fichtelgebirge ab. Und hier seien Niederschlagsspitzen nur schwer vorherzusagen.

Die Unterführung bei Schwarzach ist vollgelaufen. Foto: Jürgen Gärtner
Die Unterführung bei Schwarzach ist vollgelaufen. Foto: Jürgen Gärtner
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In Wirsberg hat die Schorgast und in Untersteinach die Untere Steinach die Meldestufe 1 erreicht. Beim Roten Main, der von Bayreuth gen Kulmbach fließt, sind weniger Niederschläge zu verzeichnen, dort steigen die Pegel nicht so stark.

Rauschende Wassermassen bei Maineck. Foto: Jürgen Gärtner
Rauschende Wassermassen bei Maineck. Foto: Jürgen Gärtner
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Für Hochwasser gibt es vier Meldestufen: Meldestufe 1 bedeutet: Stellenweise kleinere Ausuferungen; Meldestufe 2: Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Haupt- und Gemeindestraßen; Meldestufe 3: Einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr erforderlich; Meldestufe 4: Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich.

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