Schäden
Wer trägt die Kosten für das Radweg-Ausbessern?
Der Geh- und Radweg entlang der Weismainer Straße in Altenkunstadt weist Unebenheiten auf.
Der Geh- und Radweg entlang der Weismainer Straße in Altenkunstadt weist Unebenheiten auf.
Foto: Stephan Stöckel
F-Signet von Stephan Stöckel Fränkischer Tag
Altenkunstadt – Unebenheiten im Asphalt müssen jetzt ausgebessert werden.

Der Geh- und Radweg entlang der Staatsstraße 2191 zwischen dem Autohaus Hommert und der Firma Nici weist Unebenheiten auf. Rolf Gnatzy von der Freien Wähler Gemeinschaft (FWG) vermutet in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses Altenkunstadt Spülbohrungen als Grund dafür. Aber wer ist Baulastträger des Weges?

Diese Frage beschäftigte den Gemeinderat in seiner Sitzung Anfang September. Bürgermeister Robert Hümmer (CSU) hatte damals die Ansicht vertreten, dass es eine Vereinbarung mit dem staatlichen Bauamt gebe, demzufolge die Gemeinde für die Baulast zuständig sei.

Georg Deuerling von den Freien Bürgern der Ortsteile (FBO) war das spanisch vorgekommen: „Es ist ungewöhnlich, dass eine Kommune Baulastträger eines fahrbahnbegleitenden Geh- und Radweges ist.“ Der Bürgermeister ging auf Nummer sicher und schaute genauer in den Unterlagen nach. „In den Verträgen mit dem Straßenbauamt ist geregelt, dass die Unterhaltspflicht des Geh- und Radweges bei der Gemeinde Altenkunstadt liegt“, teilte er im Bauausschuss mit.

Woher kommen die Schäden?

Offen ist noch die Frage, woher die Unebenheiten kommen. Dies soll bei einer Schadensaufnahme geprüft werden.

Weiter befasste sich der Gemeinderat mit folgenden Themen:

Reit- und Therapiezentrum: Stephanie Limmer möchte in Maineck ein Reit- und Therapiezentrum mit überdachtem Reitplatz, zwei Heuraufen, vier Weidehütten, einer Miste und mehreren Containern errichten. Der Bauausschuss nahm das genehmigungsfreie Vorhaben einvernehmlich zur Kenntnis.

Bahnübergang gesperrt: Der Bahnübergang Weidnitz ist in der Zeit vom 2. bis 5. Oktober wegen Gleisbauarbeiten gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über Altenkunstadt.

Kosten für weitere Aufträge: Ferner gab Bürgermeister Robert Hümmer mehrere Aufträge bekannt, die das Gremium im August unter Ausschluss der Öffentlichkeit vergeben hatte:

Schlosserarbeiten Generalsanierung Grundschule (90.896 Euro), Sportgeräte für die Kordigasthalle (11.945 Euro), Instandhaltung der Fenster in der ehemaligen Synagoge (8145 Euro). Sanierung Regenwasserkanäle in der Woffendorfer Straße und der Kienmühle (7899 Euro), Ersatzteile für Spielplätze (6386 Euro beauftragt).

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