Infrastruktur
Stellplätze für Wohnmobile sollen kommen
Am Goldbergsee soll ein Platz für Wohnmobile entstehen.
Am Goldbergsee soll ein Platz für Wohnmobile entstehen.
Archiv/Joh. Höllein
F-Signet von Werner Reißaus Fränkischer Tag
Marktschorgast – Bis zu acht Plätze könnten in der Nähe des Goldbergsees entstehen. Auch an eine Ver- und Entsorgungsanlage wurde gedacht.

Wie Bürgermeister Marc Benker (CSU) berichtete, kam in der jüngsten Sitzung der Goldbergreferenten der Vorschlag, auf dem Grundstück Flurnummer 1010, Gemarkung Marktschorgast, der Vorschlag, dort im vorderen Bereich acht Stellplätze für Wohnmobile zu errichten. Zwischenzeitlich bewertete die Verwaltung das baurechtlich.

Geplante Stellplätze sind genehmigungspflichtig

Danach sind nach Rücksprache beim Landratsamt Kulmbach Stellplätze mit einer Gesamtfläche bis zu 300 Quadratmeter verfahrensfrei, allerdings gelte das nicht im Außenbereich, zu dem das betreffende Grundstück gehöre. Bürgermeister Marc Benker: „Aus diesem Grund ist der geplante Standort des Wohnmobilstellplatzes grundsätzlich genehmigungspflichtig. Dazu wird aber auch die Aufstellung eines Bebauungsplanes gefordert, sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes angeraten.“ In der Sitzung des Bauausschusses sprachen sich die Mitglieder dafür aus, das notwendige Bauleitplanverfahren einzuleiten.

Gemeinderat gibt grünes Licht

Von einer Änderung des Flächennutzungsplanes kann abgesehen werden, denn bei weiter Auslegung der aktuellen Festsetzung gilt eine Grünfläche mit Parkplatzflächen nicht als widersprüchlich. Der Marktgemeinderat sprach sich grundsätzlich für die Ausweisung von Wohnmobilstellplätzen aus.

Fachstellen werden einbezogen

Vor der Einleitung des formellen Bauleitplanverfahren soll eine Abstimmung mit den Fachstellen wie Naturschutz und Wasserrecht erfolgen. Es soll auch eine Ver- und Entsorgung mit Wasser und Abwasser planerisch und kostenmäßig geprüft werden, wobei hier auch die Ver- und Entsorgungsanlage der benachbarten Firma Frankia mit einbezogen werden soll.

Zustimmung signalisierten Ulrich Reinhard für die CSU-Fraktion. Hans Tischhöfer (FW) bezeichnete es als lobenswert, was Verwaltungsleiter Christian Hohlweg ausgearbeitet hat.

Lesen Sie auch:

Inhalt teilen

Oder kopieren Sie den Link: