Schedel-Insolvenz
Bäcker fürchten die 1000er-Inzidenz
Absatzschwierigkeiten haben die Bäcker nicht – wohl aber Sorgen, unter anderem wegen steigender Energiepreise.
Absatzschwierigkeiten haben die Bäcker nicht – wohl aber Sorgen, unter anderem wegen steigender Energiepreise.
Foto: Paul Knecht/dpa
Lichtenfels – Bei der Bäckerei Schedel aus Lichtenfels ist das Aus schon besiegelt. Wie kommen andere Bäcker durch die Pandemie? Wir haben nachgefragt.

„Es ist schade, dass es wieder einen Bäcker weniger gibt“, sagt Susanne Mayr über das Bekanntwerden des Insolvenzantrags der Bäckerei Schedel aus Reundorf. Susanne Mayr betreibt in Bad Staffelstein eine Bäckerei und das Stadtcafé. Die Situation ihrer Zunft sieht sie zwar nicht rosig, aber sie malt auch nicht in den düstersten Farben: „Im Sommer war sehr viel los, das Geschäft ging gut, weil viele Touristen da waren. Aber vor einem weiteren Lockdown habe ich schon Angst. Wir konnten ja keine Rücklagen bilden.“ Personal hat sie genügend: „Ich bilde immer schon viele Lehrlinge aus.

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