Insektenforscher ...
Behörden lassen zu wenig Raum für die Natur
Hermann H. Hacker sieht beim Thema Artenschutz eine Fehlentwicklung im Landkreis und zeigt am Beispiel des Morgenbühls bei Loffeld, dass hier seit Jahrzehnten teure Landschaftspflegemaßnahmen durchgeführt werden, ohne dass eine Verbesserung in Sachen Artenschwund eingetreten wäre.
Hermann H. Hacker sieht beim Thema Artenschutz eine Fehlentwicklung im Landkreis und zeigt am Beispiel des Morgenbühls bei Loffeld, dass hier seit Jahrzehnten teure Landschaftspflegemaßnahmen durchgeführt werden, ohne dass eine Verbesserung in Sachen Artenschwund eingetreten wäre.
Foto: Marion Nikol
LKR Lichtenfels – Der Staffelsteiner Insektenforscher Hermann H. Hacker plädiert für deutlich mehr vgeschützte Flächen und greift auch politisch Verantwortliche an.

Mit seinen abwechslungsreichen Naturräumen und einer relativ geringen Bevölkerungsdichte bietet der Landkreis Lichtenfels eigentlich optimale Bedingungen für die Artenvielfalt. Doch die Realität sieht anders aus: Durch intensive Landnutzung wurde der Lebensraum von Flora und Fauna dramatisch eingeengt, was ein Artensterben zur Folge hat, das sich selbst bei drastischen Sofort-Maßnahmen nicht wieder in vollem Umfang rückgängig machen lässt.

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