Löscheinsatz
Holzlager brannte lichterloh
Zum Schutz der nahen Gebäude wurde in Mistelfeld die Drehleiter eingesetzt.
Zum Schutz der nahen Gebäude wurde in Mistelfeld die Drehleiter eingesetzt.
Foto: Florian Helmbrecht/Feuerwehr Lichtenfels
Mistelfeld – Rund 180 Einsatzkräfte rückten am Freitag nach Mistelfeld aus. Das Übergreifen der Flammen auf eine Scheune und ein Haus konnte verhindert werden.

Zunächst war ein brennender Schuppen gemeldet worden. Das überdachte Holzlager stand in Vollbrand, als am späten Freitagabend die Feuerwehrleute ausrückten. Schon bei der Anfahrt gegen 22.30 Uhr konnten sie den Feuerschein sehen. Die Alarmstufe wurde deshalb erhöht, denn das Feuer drohte auf weitere Gebäude überzugreifen.

Nur wenige Meter waren es bis zu einer größeren Scheune. Priorität hatte vor allem der Schutz des Wohnhauses. Hierbei wurden Drehleiter und Tanklöschfahrzeug eingesetzt. Durch das schnelle und umsichtige Handeln konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und auf die Schadstelle begrenzt werden. Durch die große Hitzeeinwirkung wurden ein dort abgestellter Traktor sowie die Fassade der Scheune in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei schätzte den Schaden insgesamt zu nächst auf 50.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar.

Bis zum Morgen vor Ort

Vor Ort waren rund 180 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk sowie der Polizei. Alarmiert worden waren die Feuerwehren Mistelfeld, Altenkunstadt, Burgkunstadt, Isling, Klosterlangheim, Lichtenfels, Michelau, Seubelsdorf und Wallenstadt. Für die Erkundung der Brandstelle wurde auch die Feuerwehrdrohne des Landkreises Lichtenfels eingesetzt. Atemschutzgeräteträger kontrollierten auch die angrenzende Scheune. Nach gut drei Stunden konnten die meisten Feuerwehrleute wieder Abrücken. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an.