Hunde auf Abwegen
Jagdtrieb: Freilaufende Vierbeiner stören Wild
Hätten die Hunde im Auto bleiben müssen oder das Auto gar nicht durch den Wald fahren dürfen? Das Landgericht Coburg sorgte jetzt für Klarheit im Rechtsstreit zwischen einem Jäger und einem Hundebesitzer.
Salvatore Laporta/AP/dpa
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Lichtenfels – Die Klage eines Jägers aus Lichtenfels, der sich in seinem Jagdrevier durch freilaufende Hunde gestört fühlte, während das Herrchen im Auto vorausfuhr, hat teilweise Erfolg gehabt.

Ende 2021 fuhr der spätere Beklagte mit seinem Pkw durch das Jagdrevier eines Jägers im Kreis Lichtenfels. Dem Fahrzeug folgten mehrere große Hütehunde. Der Weidmann, der die Art des „Gassi-Gehens“ schon öfters beobachtet hatte, störte sich dermaßen daran, dass er mittels einstweiliger Verfügung auf Unterlassung klagte. Der Jäger argumentierte, durch die Hunde werde das Wild geängstigt und trete nicht mehr zum Äsen aus dem Wald. Durch den Stress nehme es Schaden. Hierdurch sei er in seinen Rechten beeinträchtigt, weil er den ihm ...

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