Löscheinsatz
Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen
Eine Rundballenpresse war beim Pressen des Strohs in Brand geraten und erforderte ein großes Aufgebot an Feuerwehren.
Eine Rundballenpresse war beim Pressen des Strohs in Brand geraten und erforderte ein großes Aufgebot an Feuerwehren.
Foto: Dieter Radziej
Bad Staffelstein – Ein Großaufgebot der Feuerwehr löschte einen Maschinenbrand auf einem Feld bei Uetzing und verhinderte so Schlimmeres.

Beträchtlicher Sachschaden vermutlich im fünfstelligen Bereich entstand beim Brand einer Rundballenpresse am Montag auf einem Feld bei Uetzing. Ein Großaufgebot an Feuerwehren verhinderte das Übergreifen der Flammen auf weitere landwirtschaftliche Flächen und die Natur.

Ein Landwirt war auf seinem abgeernteten Feld unterwegs, um das Stroh in Ballenform zu bringen. Dabei merkte er, dass Flammen aus der Rundballenpresse emporschlugen. Er reagierte sofort besonnen, alarmierte die Feuerwehren und kuppelte den Traktor ab. Zugleich versuchte er, den Maschinenbrand mit einem Feuerlöscher zu löschen und die Umgebung der Presse mit einem Grubber zu bearbeiten, um damit ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Dies gelang nur bedingt, denn aufgrund der Trockenheit brannte bald auf einer größeren Ackerfläche das vorhandene Stroh lichterloh.

Weit sichtbare Rauchsäule

Den eintreffenden Wehren wies die weithin sichtbare aufsteigende dunkle Rauchsäule gleich den richtigen Weg. Sie legten von den Tanklöschfahrzeugen zunächst eine lange Schlauleitung zur brennenden Strohpresse, während ein anderer Teil der Rettungskräfte damit begannen, ein Ausbreiten des Feuers vom Feld, das ebenfalls in Brand geraten war, zu verhindern. Die Orts- und Stützpunktwehren arbeiteten reibungslos und kompetent zusammen, so dass schon nach kurzer Zeit der Einsatzleiter, Kreisbrandrat Timm Vogler, feststellen konnte, dass alles unter Kontrolle war.

Als die Strohballenpresse einigermaßen abgekühlt war, richteten die Brandschützer noch einen Blick in den inneren Teil des landwirtschaftlichen Gerätes und löschten auch hier die letzten Glutnester ab.