Missbrauchsverdacht
18 000 Euro Entschädigung für Angeklagten
Der 55-Jährige hyperventiliert kurz vor der Urteilsverkündung.
Der 55-jährige Angeklagte (vorne) hyperventiliert kurz vor der Urteilsverkündung.
Foto: Sandra Hackenberg
Coburg – Weil er eine geistig behinderte Frau vergewaltigt haben soll, saß ein Lichtenfelser lange in U-Haft. Jetzt kam es überraschend zum Freispruch.

"Nicht alles, das befremdlich ist, ist auch strafbar." Diese Worte von Staatsanwalt Ingo Knecht-Günther beschreiben in einem Satz den Prozess gegen einen 55-jährigen Lichtenfelser, der sich wegen der vermeintlichen Vergewaltigung einer geistig behinderten Frau (19) und ihrer ebenso jungen, behinderten Freundin seit Oktober des vergangenen Jahres am Landgericht Coburg verantworten musste.

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