Porträt
Der Monsignore und der liebe Gott
Pfarrer i. R. Gerhard Hellgeth am Schreibtisch in seiner Staffelsteiner Wohnung. Seine Gedichte verfasst er handschriftlich: „Mit digital is’ bei mir nix zu woll’n.“
Pfarrer i. R. Gerhard Hellgeth am Schreibtisch in seiner Staffelsteiner Wohnung. Seine Gedichte verfasst er handschriftlich: „Mit digital is’ bei mir nix zu woll’n.“
Foto: Matthias Einwag
Bad Staffelstein – Am morgigen Sonntag wird Pfarrer i. R. Gerhard Hellgeth 85 Jahre alt. 37 Jahre war er Staffelsteiner Stadtpfarrer.

Für manche Zeitgenossen gebe es nur die irdische Dreieinigkeit: Geld, Fressen und Saufen. Den lieben Gott lassen sie einen guten Moo sein, und der Beichtstuhl sei in ihren Augen nur „a Trumm fürn Sperrmüll“. In seinen inzwischen rund 800 Mundartgedichten in Steinwiesener Dialekt setzt sich der gebürtige Frankenwälder Gerhard Hellgeth mit Themen der Zeit und des Glaubens auseinander. Am Sonntag wird „der Monsignore“, wie er von den Staffelsteinern respektvoll genannt wird, 85 Jahre alt.1962 bis 1964 war Gerhard Hellgeth Kaplan in Staffelstein. 1972 kehrte als 36-Jähriger in die Stadt zurück und wurde Pfarrer.

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