Gerüst
Die Basilika ist wieder „gerüstet“
Seit Wochenbeginn steht an der Südfassade der Wallfahrtsbasilika wieder ein Gerüst.
Seit Wochenbeginn steht an der Südfassade der Wallfahrtsbasilika wieder ein Gerüst.
Foto: Gerhard Menz
Vierzehnheiligen – Acht Monate war die Basilika Vierzehnheiligen „oben ohne“ – jetzt ist sie wieder eingerüstet.

Knapp acht Wochen nachdem des Gerüst an der Westfassade abgebaut wurde, steht seit Wochenbeginn wieder ein Gerüst an der Wallfahrtsbasilika – diesmal allerdings an der Südfassade. Basierend auf dem bisherigem Erkenntnisstand ist ein Maßnahmenfenster – einschließlich Gerüststellung–- bis Ende Oktober 2021 anberaumt.

Kartierungsarbeiten notwendig

Der Grund für die aktuelle Gerüststellung sind Untersuchungs- und Kartierungsarbeiten, die einer detaillierten Zustandsfeststellung für die Planung/Konzepterstellung für weitere Instandhaltungsarbeiten dienen soll. (Anmerkung: Die Kartierung ist in den Geowissenschaften die raumbezogene Erfassung von geologischen, bodenkundlichen, ingenieurgeologischen oder anderen geowissenschaftlichen Daten im Gelände. Grundlage dieser Arbeiten ist eine genaue topographische Karte, die als Basiskarte dienen kann.)

Jan Simon vom Staatliches Bauamt Bamberg (Mitte) und Arbeiter einer Firma machen sich ein Bild von der Baustelle.
Jan Simon vom Staatliches Bauamt Bamberg (Mitte) und Arbeiter einer Firma machen sich ein Bild von der Baustelle.
Foto: Gerhard Menz

Konkret werden unter anderem Dachöffnungen zwischen den konkav verlaufenden Strebebögen des Seitenschiffes vorgenommen, die eine Begutachtung der Dachkonstruktion durch einen Statiker ermöglichen soll, da eine Zugangsmöglichkeit der Dachräume vom Kircheninneren her baulich nicht vorhanden ist.

Zugleich erfolgt eine Schadenskartierung der Natursteinfassade sowie der Skulpturen. Weiterhin finden vereinzelt Untersuchungen am Naturstein sowie Materialbemusterungen sowie kleinere, aber dringende Reparaturarbeiten statt. „Die Maßnahmen wurden im Vorfeld geplant und sind keine Reaktionen auf Starkwetterereignisse aus jüngster Zeit und etwaige Folgeschäden“, versicherte Jan Simon vom Staatlichen Bauamt Bamberg auf Nachfrage. red