Nur Sensationsgier?
Die Mumie in Banz spaltet die Gemüter
Die rund 2300 Jahre alte Mumie einer hochrangigen ägyptischen Frau im Museum Banz – hier in der alten Aufstellung. Inzwischen wird die Mumie mit einem schwarzen Tuch abgedeckt.
Die rund 2300 Jahre alte Mumie einer hochrangigen ägyptischen Frau im Museum Banz – hier in der alten Aufstellung. Inzwischen wird die Mumie mit einem schwarzen Tuch abgedeckt.
Foto: Brigitte Eichner-Grünbeck
Kloster Banz – Sie liegt seit 180 Jahren in Franken, für jeden einsehbar. Doch die Wissenschaft streitet: Sollten Museen so mit menschlichen Überresten umgehen?

Die Mumie gehört seit rund 180 Jahren zu Kloster Banz. Mitgebracht hat sie Herzog Max in Bayern, der 1838 eine ausgedehnte Orientreise unternahm. Seitdem befinden sich seine Reisesouvenirs in Banz – darunter ein ausgestopftes Krokodil, der berühmte Schlussstein des Tempels von Dendur und eine ca. 2300 Jahre alte Mumie einer jungen Frau. Studierende der Universität Würzburg haben das Gesicht der jungen Ägypterin eben erst forensisch rekonstruiert, also mit gerichtsmedizinischen Mitteln ihr wahrscheinliches Antlitz modelliert.

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