Einweihung
Ein Ort des Wohlfühlens
Mit bunten Luftballons und dem Lied der Fleißigen Handwerker begrüßten die Kinder der Grashüpfergruppe und ihre Erzieherinnen Jannette Arm (mit Gitarre) Saskia Ammer (kniend) und Margit Schiewek die Gäste zum kleinen Festakt.
Mit bunten Luftballons und dem Lied der Fleißigen Handwerker begrüßten die Kinder der Grashüpfergruppe und ihre Erzieherinnen Jannette Arm (mit Gitarre) Saskia Ammer (kniend) und Margit Schiewek die Gäste zum kleinen Festakt.
Foto: Roland Dietz
Burgkunstadt – Der evangelische Kindergarten wurde offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Sicherlich hätte es normaler Weise eine größere Einweihungsfeier gegeben, doch die anhaltende Corona-Pandemie ließ dies bei der offiziellen Eröffnung der neuen Kinderkrippe des evangelischen Kindergartens der Christuskirche in Burgkunstadt nicht zu, die im Pfarrhaus hinter der evangelischen Christuskirche eingerichtet worden ist.

Dennoch wurde die kleine Feier mit Glockengeläut festlich begonnen. Ein weiterer Auftakt war das Lied von den fleißigen Handwerkern, das von der bereits eingezogenen Kindern der „Grashüpfergruppe“ mit Säge und Bohrmaschine sehr schön interpretiert wurde, wofür es natürlich viel Beifall gab. Die Leiterin des evangelischen Kindergartens, Ute Seelman, stellte fest, dass sich in der Einrichtung 85 Kindergartenkinder und 38 Krippenkinder befinden. Nicht zuletzt deshalb war es notwendig gewesen, für eine Erweiterung zu sorgen. Sie dankte allen, die an der Schaffung der neuen Räume beteiligt gewesen waren: Die Stadt mit Bürgermeisterin und Stadtrat für die Trägerschaft und im besonderen Pfarrer Heinz Geyer und dem Kirchenvorstand für die Nutzung des Raumes. Lob gab es für Thomas Kinscher mit den beteiligten Firmen für die gelungene Einrichtung. Es sei Hand in Hand und in einer tollen Teamarbeit gearbeitet worden. Entstanden ist ein Ort des Wohlfühlens. Ob Lernen, Basteln oder Gestalten – die ersten Tage hätten bereits gezeigt, dass es den Kindern und der Leitung der Gruppe sehr gut gefalle, erklärte Seelmann.

Gemeinschaft nötig

Bürgermeisterin Christine Frieß (CSU) erklärte die Wichtigkeit der entstandenen Räumlichkeiten an einem afrikanischen Sprichwort das sagt: „Man braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“. Das bedeutet, Kinder brauchen nicht nur ihre Eltern, sondern auch die Gemeinschaft, um gut aufwachsen zu können. „Es ist schön, dass nach der Zeit der Planungs- und Umbauphase eine solche Gemeinschaft geschaffen werden konnte“. Der bedarfsgerechte Ausbau der Kindertagesstätteninfrastruktur mit guten Betreuungsangeboten sei eine große kommunale Herausforderung. Mit dem jetzt geschaffenen Angebot werde einmal mehr deutlich, dass Burgkunstadt eine familienfreundliche Stadt für junge Familien mit Perspektive sei. Familienfreundlichkeit dürfe nicht nur eine Phrase sein, sondern müsse gefördert und gelebt werden, denn sie gehöre mehr und mehr zu den wichtigsten Standortfaktoren einer Kommune, so die Bürgermeisterin. Die neue Einrichtung zeige, dass die Stadt es ernst damit meine, Kinder zu fördern und die Eltern dabei zu unterstützen, Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Natürlich geschehe das immer im Rahmen der zur Verfügung stehenden finanziellen Möglichkeiten. Doch das wichtigste dabei seien letztendlich die Kinder, so Frieß weiter.

Hier fänden sie Platz für Spiel und Bewegung, könnten kreativ sein und sich entwickeln. Dabei ist sei es wichtig, dass die Neigungen und Interessen der Kinder erkannt und entsprechend gefördert würden. Gerade in dieser Hinsicht leisten die Pädagogen aller Kindertagesstätten hervorragende und wichtige Arbeit. „Eine Arbeit, die nicht nur pädagogisch, sondern auch gesellschaftspolitisch von großer Bedeutung ist“, so die Bürgermeisterin. Und weiter: „Wenn man sich davon überzeugt, welch fröhliches Treiben hier in der Einrichtung herrscht, ist dies ein gelungener, weiterer Mosaikstein beim Ausbau der Kleinkinderbetreuung und damit der Familienfreundlichkeit in unserer Stadt“, freute sich Christine Frieß.

Auch Pfarrer Heinz Geyer blickte zufrieden auf die neuen Räume. Die Krippe sei für die Kinder eine Schutzeinrichtung. Sie sei sprichwörtlich ein Geschenk Gottes für das Alltagsleben, in dem die Fröhlichkeit der Kinder zum Tragen komme. Mit dem Vaterunser stellte er die Räume und alle, die ein- und ausgehen unter Gottes Segen.